Katharina, Maximiliane und Eberhard Scheidel (vorne Mitte von links) freuen sich mit Martina Furtwängler, Hugo Frey (beide IHK) sowie Moritz Scheidel über den Erhalt des Siegels „Attraktiver Arbeitgeber“ in Bronze. Foto: IHK

VILLINGENDORF (pm) – Die Fir­ma SK Schei­del Kunst­stof­fe-Glas hat von der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg das Sie­gel „Attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber“ erhal­ten. Damit zäh­len die Vil­lin­gen­dor­fer zu einem der Top-Unter­neh­men in der gan­zen Regi­on, heißt es in einer IHK-Mit­tei­lung.

Das war eine super-span­nen­de Sache für uns, wir woll­ten das Sie­gel unbe­dingt!“ Erleich­tert erzäh­len Geschäfts­füh­rer Eber­hard Schei­del und sei­ne Ehe­frau Katha­ri­na davon, wie sie die Audi­tie­rung gemein­sam mit IHK-Pro­jekt­lei­ter Hugo Frey erlebt haben – und wie sie sich nun stolz über das Sie­gel „Attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber“ in Bron­ze freu­en. Mit Recht.

So etwas kriegt man nicht geschenkt, die Anfor­de­run­gen sind hoch“, beschei­nigt ihnen Frey den Erfolg für das mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, das sich auf den Han­del von Kunst­stof­fen und Glas sowie auf die Bear­bei­tung von Kunst­stof­fen spe­zia­li­siert hat. „Das bekom­men defi­ni­tiv nur Top-Unter­neh­men“, betont zudem Mar­ti­na Furt­wäng­ler, IHK-Geschäfts­be­reichs­lei­te­rin Bil­dung und Qua­li­fi­zie­rung.

Frey macht dabei deut­lich, dass ins­be­son­de­re die Mit­ar­bei­ter­füh­rung, die unter ande­rem mit einer Befra­gung der Beleg­schaft unter­sucht wird, zum Erhalt des Sie­gels geführt hat: „Sie haben das rich­ti­ge Men­schen­bild – ansons­ten hat man bei der Audi­tie­rung kei­ne Chan­ce.“ Ein Indiz dafür sei auch der gerin­ge Kran­ken­stand in der Fir­ma, „das kor­re­liert mit­ein­an­der“, erklärt Furt­wäng­ler.

Die Aus­zeich­nung sieht der Pro­jekt­lei­ter Frey daher als ein „tol­les Lob der Mit­ar­bei­ter“, es habe sich gezeigt, dass die Geschäfts­füh­rung „fair und part­ner­schaft­lich“ mit der Beleg­schaft umgeht. „Auch des­halb waren sie nicht weit von Sil­ber ent­fernt.“

Bei der Audi­tie­rung, die von der IHK deutsch­land­weit ein­ma­lig durch­ge­führt wird, wird die Fir­ma und ihr Umfeld anhand zahl­rei­cher Aspek­te unter­sucht. Im Vor­der­grund ste­hen dabei die The­men Fami­li­en­freund­lich­keit, Füh­rungs- und Unter­neh­mens­kul­tur, posi­ti­ve Außen­wir­kung, Ent­loh­nung und Aner­ken­nung, Gesund­heits­ma­nage­ment und die Kom­pe­tenz­ent­wick­lung sowie Qua­li­fi­zie­rung.

Die Unter­su­chung habe dabei auch zahl­rei­che Gesichts­punk­te zum Vor­schein gebracht, die das Unter­neh­men bis­her nicht auf dem Schirm hat­te, wie Geschäfts­füh­rer Schei­del erklärt: „Die Audi­tie­rung war daher auf jeden Fall gewinn­brin­gend, zumal wir auf die Ergeb­nis­se auf­bau­en kön­nen.“ Den ers­ten Hebel wol­le man zugleich beim Gesund­heits­ma­nage­ment anset­zen, dort sei noch Poten­zi­al vor­han­den. „Wir haben uns sofort dar­um geküm­mert und eine Kran­ken­kas­se hin­sicht­lich mög­li­cher Kur­se ange­spro­chen“, so Schei­del.

Mar­ti­na Furt­wäng­ler mach­te dabei auf wei­te­re posi­ti­ve Erschei­nun­gen des Sie­gels auf­merk­sam – ganz abge­se­hen von den wert­vol­len Hin­wei­sen zur Attrak­ti­vi­tät des Unter­neh­mens. „Das Sie­gel hat eine Wir­kung nach außen und bie­tet dadurch einen deut­li­chen Mehr­wert“, so die IHK-Geschäfts­be­reichs­lei­te­rin. Ihre Erfah­rung sei, dass die aus­ge­zeich­ne­ten Fir­men deut­lich mehr Bewer­bun­gen erhal­ten, „schließ­lich suchen sich vie­le Men­schen mitt­ler­wei­le die Unter­neh­men gezielt aus“. Die Wert­schät­zung der Mit­ar­bei­ter sei mit dem Sie­gel garan­tiert, „dar­auf kön­nen sie auch stolz sein“.

Es pass­te daher ins Bild, dass Geschäfts­füh­rer Eber­hard Schei­del und sei­ne Ehe­frau Katha­ri­na nicht nur ihre Kin­der Moritz und Maxi­mi­lia­ne, son­dern die gesam­te Beleg­schaft bei der Sie­gel­über­ga­be dabei­ha­ben woll­ten und so anläss­lich des Erfol­ges für einen tol­len Rah­men sorg­ten.