WALDMÖSSINGEN/SUZHOU (pm) -Die Fir­ma Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen (SW) fei­er­te Mit­te Mai den ers­ten Spa­ten­stich für das neue Werk in Suzhou, Chi­na, etwa 100 Kilo­me­ter öst­lich von Shang­hai. Es ist das ers­te Werk, das SW außer­halb von Deutsch­land errich­tet und stellt zudem ein wich­ti­ger Bestand­teil der Loka­li­sie­rungs­stra­te­gie in Chi­na dar, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung des Unter­neh­mens.

SW erhöht das Tem­po, um den chi­ne­si­schen Markt zu bedie­nen. Seit 2010 eine Nie­der­las­sung in Chi­na eröff­net wur­de, stie­gen die Lie­fe­run­gen auf über 150 SW-Anla­gen für Kun­den in Chi­na. Die Regis­trie­rung von SW (Suzhou) erfolg­te 2014. Das neue Werk umfasst 18.000 Qua­drat­me­ter bei einer Gesamt­in­ves­ti­ti­on von 17 Mil­lio­nen Euro. Die Fer­tig­stel­lung ist auf Anfang 2016 ange­setzt.SW_Werk_China dkpm 140615

Wir haben ent­schie­den, eine Loka­li­sie­rungs­stra­te­gie im chi­ne­si­schen Markt zu imple­men­tie­ren, die ein brei­tes Spek­trum beinhal­tet, etwa die Loka­li­sie­rung von Schlüs­sel­fer­tig­kei­ten, Ver­trieb, Kun­den­dienst, Schu­lun­gen und so wei­ter“, so Nor­bert Wiest, Geschäfts­füh­rer der SW Asia Co.,Ltd.

Zur Gewähr­leis­tung der Qua­li­tät Made in Ger­ma­ny, wird SW Grund­ma­schi­nen direkt aus dem deut­schen Haupt­sitz in Schram­berg-Wald­mös­sin­gen impor­tie­ren und die­se im Suzhou-Werk in eine schlüs­sel­fer­ti­ge Gesamt­lö­sung ver­wan­deln. Der größ­te Vor­teil ist die erheb­li­che Ver­kür­zung der Lie­fer­zeit. Immer mehr chi­ne­si­sche Kun­den haben ihre Anfor­de­run­gen erhöht und erwar­ten bei­spiels­wei­se Anla­gen mit spe­zi­fi­schen Optio­nen oder inklu­si­ve Auto­ma­ti­sie­rung. Die­sen Anfor­de­run­gen kann SW nun durch eine loka­le Auf­stel­lung bes­ser nach­kom­men, zumal mit dem Kauf der Fir­ma bartsch in Tett­nang zu Beginn des Jah­res auch die Kom­pe­tenz der Auto­ma­ti­sie­rung ins Haus geholt wur­de. Loka­le, qua­li­fi­zier­te Anwen­dungs­tech­ni­ker tra­gen zudem zur schnel­le­ren Pro­blem­lö­sungs­kom­pe­tenz vor Ort bei.

Mar­kus Schmolz, kauf­män­ni­scher SW Geschäfts­füh­rer war extra aus Deutsch­land ange­reist und bekräf­tig­te in sei­ner Anspra­che die Bedeu­tung Chi­nas für SW: „Der ers­te Spa­ten­stich für das Werk in Suzhou ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für die Ent­wick­lung von SW in Chi­na, der es uns ermög­licht, unse­ren Kun­den in Chi­na und sogar in der asia­tisch-pazi­fi­schen Regi­on eine höhe­re Qua­li­tät und kom­for­ta­blen Ser­vice vor Ort anzu­bie­ten. Seit dem Ein­tritt in den stark expan­die­ren­den chi­ne­si­schen Markt hat SW ein schnel­les Wachs­tum und eine gute Leis­tungs­bi­lanz erzielt. Chi­na ist der welt­weit größ­te Auto­mo­bil­markt und wir sind opti­mis­tisch bezüg­lich des lang­fris­ti­gen Wachs­tums­po­ten­ti­als die­ses Mark­tes. SW erhält damit groß­ar­ti­ge Mög­lich­kei­ten für die Geschäfts­ent­wick­lung in Chi­na, da sich der Maschi­nen- und Anla­gen­bau­sek­tor in Chi­na im Gleich­klang mit Indus­trie 2.0, 3.0 und 4.0 in einer ent­schei­den­den Über­gangs­pha­se befin­det und SW ist nicht nur der Anbie­ter von High­tech-Tools, son­dern wir haben uns auch der Opti­mie­rung der Pro­zess- und Betriebs­ver­fah­ren ver­schrie­ben. Wir wer­den dau­er­haft das Poten­ti­al des chi­ne­si­schen Mark­tes aus­schöp­fen und unse­re Prä­senz eta­blie­ren.“

Neben Mit­ar­bei­tern, Kun­den und Medi­en­ver­tre­tern waren bei der Fei­er zum Spa­ten­stich der stell­ver­tre­ten­de Vor­stands­vor­sit­zen­der der Chi­na Machi­ne Tool & Tool Builder‘s Asso­cia­ti­on;  Wang Liming sowie Zhong Bo, Direk­tor des Büros für Inves­ti­ti­ons­för­de­rung des Suzhou-Gewer­be­parks der Ein­la­dung gefolgt.

Das Jahr 2014 brach­te Anpas­sun­gen und Ver­än­de­run­gen für die chi­ne­si­sche Fer­ti­gungs­in­dus­trie. Selbst vor die­sem Hin­ter­grund blieb der Umsatz von SW in Chi­na ver­gli­chen zum Vor­jahr unver­än­dert. Durch den Bau des Werks stellt SW somit die Wei­chen für eine lang­fris­ti­ge und erfolg­rei­che Ent­wick­lung im chi­ne­si­schen und asia­ti­schen Markt, schreibt das Unter­neh­men abschlie­ßend.