Das neue Gebäude besticht in seiner Ansicht durch die zueinander verschobenen Geschosse. Es entstehen großzügige Terrassenflächen. Foto: Barkow Leibinger, Berlin

Schram­berg (pm) – Es ist soweit: Die Bau­tä­tig­kei­ten bei der Trumpf Laser GmbH am Stand­ort Schram­berg gehen wei­ter. Nach­dem zu Beginn des Jah­res das erwei­ter­te Pro­duk­ti­ons­ge­bäu­de bezo­gen wer­den konn­te, wird der Laser­her­stel­ler nun ein wei­te­res Gebäu­de am Stand­ort errich­ten, wie das Unter­neh­men in einer Pres­se­mit­tei­lung infor­miert.

Ab Okto­ber 2018 ent­steht der Neu­bau an zen­tra­ler Stel­le als Erwei­te­rung des Cam­pus­ge­län­des ent­lang der Aich­hal­der Stra­ße. Die vor­be­rei­ten­den Tätig­kei­ten hier­für haben bereits begon­nen. Auf ins­ge­samt 14 000 Qua­drat­me­ter wer­den künf­tig meh­re­re Berei­che des Stand­or­tes zusam­men­ge­führt, der inzwi­schen etwa 1300 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt. Trumpf nves­tiert hier 43 Mil­lio­nen Euro.

Ansicht Nord: Besu­cher wer­den in einem reprä­sen­ta­ti­ven Besu­cher­be­reich emp­fan­gen. Der neu gestal­te­te Vor­platz mit Besu­cher­park­plät­zen grenzt an die Aich­hal­der Stra­ße. Foto: Bar­kow Leib­in­ger, Ber­lin

Dr. Chris­ti­an Schmitz, CEO Laser­tech­nik der Trumpf Grup­pe, erläu­tert: „Die­ses neue, reprä­sen­ta­ti­ve Gebäu­de ist die Ant­wort auf das erfreu­li­che Wachs­tum, das wir bei Trumpf Laser in den letz­ten Jah­ren ver­zeich­nen konn­ten und bil­det gleich­zei­tig eine Grund­la­ge für unse­re Inno­va­tions- und Wachs­tums­stra­te­gie. Die Bedeu­tung des Stand­or­tes in Schram­berg, der inzwi­schen zweit­größ­ter Stand­ort der TRUMPF Grup­pe ist, wird hier­mit unter­stri­chen.“

Dr. Klaus Wall­meroth, Geschäfts­füh­rer der Trumpf Laser GmbH, ergänzt: „Das neue Gebäu­de ermög­lichst es uns, zen­tra­le Funk­tio­nen an zen­tra­ler Stel­le auf unse­rem Fir­men­cam­pus zu bün­deln. Hier­zu gehö­ren ein groß­zü­gi­ger Besu­cher-bereich, Büros für Geschäfts­lei­tung und Ver­wal­tungs­be­rei­che, ein Laser App­li­ca­ti­on Cen­ter sowie der Gesund­heits­be­reich für die Mit­ar­bei­ter.“ „Ein beson­de­res High­light für unse­re Mit­ar­bei­ter wird das Betriebs­re­stau­rant mit Blick in den Schwarz­wald wer­den.“, so Wall­meroth.

Betriebs­re­stau­rant: Im obers­ten Geschoss prägt die offe­ne Holz­trä­ger­kon­struk­ti­on mit ihrer drei­ecki­gen Grund­struk­tur den Raum­ein­druck. Hier befin­det sich das Betriebs­re­stau­rant mit bes­ter Aus­sicht auf den Schwarz­wald. Foto: Bar­kow Leib­in­ger, Ber­lin

Das umfang­rei­che Raum­pro­gramm des von Bar­kow Leib­in­ger, Ber­lin, geplan­ten Gebäu­des umfasst Büro-, Labor- und Ent­wick­lungs­ar­beits­plät­ze, außer­dem Kon­fe­renz- und Bespre­chungs­be­rei­che sowie Tech­nik­flä­chen. Der etwa 60 mal 60 Meter mes­sen­de Bau­kör­per, der ring­för­mig um einen Innen­hof orga­ni­siert ist, ver­fügt über drei ober­ir­di­sche Geschos­se und ein Unter­ge­schoss. Im obers­ten Geschoss prägt die offe­ne Holz­trä­ger­kon­struk­ti­on mit ihrer drei­ecki­gen Grund­struk­tur den Raum­ein­druck. Hier befin­det sich das Betriebs­re­stau­rant für alle Mit­ar­bei­ter des Stand­or­tes mit etwa 420 Sitz­plät­zen.

Die Fas­sa­de des Mul­ti­funk­ti­ons­ge­bäu­des besteht aus einer Holz-Glas­kon­struk­ti­on mit hori­zon­ta­len, cir­ca 1,60 m hohen Stahl­bän­dern. Da die Geschoss­de­cken zuein­an­der ver­scho­ben sind, ent­steht in der Ansicht ein Spiel zwi­schen Aus­kra­gun­gen, Brüs­tungs­bän­dern und groß­zü­gi­gen Ter­ras­sen­flä­chen.

Mit dem neu­en Gebäu­de füh­ren wir die Stand­ort­ent­wick­lung in Schram­berg kon­se­quent wei­ter und schaf­fen uns Raum für wei­te­res Wachs­tum.“, erklärt Geschäfts­füh­rer Wall­meroth. „Unse­re heu­ti­ge Geschäfts­ent­wick­lung lässt uns dabei opti­mis­tisch in die Zukunft bli­cken, auch was die Schaf­fung neu­er Arbeits­plät­ze anbe­langt.“