Schram­berg „Trumpf” inves­tiert in Laser­tech­no­lo­gie in Schram­berg

Trumpf” investiert in Lasertechnologie in Schramberg

Indus­trie­laser­her­stel­ler erwei­tert Ent­wick­lungs­zen­trum für Fest­kör­per­la­ser für sechs Mil­lio­nen Euro

SCHRAMBERG (pm/him)  – Das im März 2013 ein­ge­weih­te Ent­wick­lungs­zen­trum für Fest­kör­per­la­ser bei „Trumpf” Laser in Schram­berg-Sul­gen erhält ein drit­tes Stock­werk. Wie das Unter­neh­men mit­teilt, hät­ten die vor­be­rei­ten­den Tätig­kei­ten hier­für bereits begon­nen.

Bei den Bau­ar­bei­ten war es am Diens­tag­nach­mit­tag zu einem Schwel­brand gekom­men, den die Sul­ge­ner Feu­er­wehr aber rasch gelöscht hat­te. Der Scha­den sei gering geblie­ben, so die Uner­neh­mens­spre­che­rin Sil­ke Vil­lin­ger zur NRWZ.

Die Roh­bau­ar­bei­ten star­ten in Kür­ze. „Trumpf” inves­tiert damit etwa sechs Mil­lio­nen Euro in den Stand­ort und baut die Flä­che um 1800 Qua­drat­me­ter aus. Bereits Anfang 2017 soll das vom Ber­li­ner Archi­tek­tur­bü­ro Bar­kow Leib­in­ger geplan­te Gebäu­de bezugs­fer­tig sein.

Die Erwei­te­rung des Gebäu­des trägt dem Wachs­tum des Stand­or­tes Rech­nung und bie­tet Platz für wei­te­re 100 Büro­ar­beits­plät­ze sowie für den Aus­bau der Ent­wick­lungs­la­bo­re. Als einer der füh­ren­den Ent­­wick­­lungs- und Pro­duk­ti­ons­stand­or­te für Laser­tech­nik welt­weit konn­te „Trumpf” Laser sei­ne Mit­ar­bei­ter­zahl inzwi­schen auf fast 1000 Mit­ar­bei­ter stei­gern.

Und die Nach­fra­ge nach den Schram­ber­ger Hig­h­­tech-Pro­­­duk­­ten für  indus­tri­el­le Fer­ti­gungs­pro­zes­se steigt wei­ter. „Um am Markt erfolg­reich zu sein, inves­tie­ren wir kon­ti­nu­ier­lich in die Ent­wick­lung neu­er, inno­va­ti­ver Pro­duk­te“, so Dr. Klaus Wall­meroth, Geschäfts­füh­rer bei „Trumpf” Laser. „Hier­für benö­ti­gen wir Platz, denn die Laser­tech­no­lo­gie ist für immer mehr Anwen­dun­gen das opti­ma­le Werk­zeug und unse­re Pro­dukt­pa­let­te wird den Erfor­der­nis­sen des Mark­tes ange­passt.“

Entwicklungszentrum nach Aufstockung: Die Glasfassade der bestehenden Stockwerke wird auch in der dritten Etage fortgeführt. Bild: Barkow Leibinger
Ent­wick­lungs­zen­trum nach Auf­sto­ckung: Die Glas­fas­sa­de der bestehen­den Stock­wer­ke wird auch in der drit­ten Eta­ge fort­ge­führt.
Bild: Bar­kow Leib­in­ger

Die Erwei­te­rung des Ent­wick­lungs­zen­trums ist ein wei­te­res kla­res Bekennt­nis der „Trumpf„Gruppe zum Stand­ort Schram­berg. Außer­dem konn­ten in den letz­ten Mona­ten wei­te­re Flä­chen und Gebäu­de ent­lang der Aich­hal­der Stra­ße erwor­ben wer­den, so dass „Trumpf” Laser für wei­te­res Wachs­tum gerüs­tet ist. Eine Mas­ter­pla­nung für die zukünf­ti­ge Nut­zung des Gelän­des wer­de der­zeit vom Archi­tek­tur­bü­ro Bar­kow Leib­in­ger aus­ge­ar­bei­tet, heißt es abschlie­ßend.

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