Im Alter von 87 Jahren ist in Stuttgart Berthold Leibinger gestorben. Leibinger war viele Jahrzehnte Chef und Eigentümer des Ditzinger Trumpf-Konzerns, zu dem auch Trumpf Laser auf dem Sulgen seit 1992 gehört.

Leibinger hatte als Lehrling bei Trumpf angefangen und später Maschinenbau studiert. Als Leiter der Entwicklungsabteilung von Trumpf erfand er viele neue Maschinen und erwarb Patente. Von den Einnahmen aus den Patenten kaufte sich Leibinger nach und nach ins Unternehmen ein, bis es ihm schließlich ganz gehörte. Bis 2005 war er Vorsitzender der Geschäftsleitung, bis 2012 Vorsitzender des Aufsichtsgremiums des Konzerns.

Leibinger führte  die Flexibilisierung der Arbeitszeit und Arbeitszeitkonten bei Trumpf ein. Er gründete die Berthold Leibinger-Stiftung, die gemeinnützige Projekte unterstützt.

Im Namen der Stadt Schramberg drückt Oberbürgermeister Thomas Herzog der Familie sein Beileid aus und würdigt Leibinger als große Unternehmerpersönlichkeit.

Insgesamt sind bei Trumpf 13.000 Menschen beschäftigt, jeder zehnte von ihnen in Schramberg. In Schramberg investiert Trumpf derzeit in ein großes Projekt. Es entsteht der Neubau eines weiteren Gebäudes als Erweiterung des Campusgeländes entlang der Aichhalder Straße. Auf insgesamt 14.000 Quadratmetern werden künftig mehrere Bereiche zusammengeführt. Trumpf investiert hier 43 Millionen Euro.

 

 

 

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