2.3 C
Rottweil
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Unter­stüt­zung für die Krea­tiv­bran­che aus der Regi­on

Unterstützung für die Kreativbranche aus der Region

-

TROSSINGEN (pm) – Beim 2. Kre­a­­ti­­ven-Treff, zu dem die Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg die regio­na­len Unter­neh­men der Wer­­be- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che aus der Regi­on nach Tros­sin­gen ein­ge­la­den hat­te, stand neben dem „Dau­er­bren­ner“ Künst­ler­so­zi­al­kas­se der Aus­blick auf geplan­te Akti­vi­tä­ten für das kom­men­de Jahr im Mit­tel­punkt, so die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Obwohl sich in der Regi­on Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg eine höchst span­nen­de und viel­fach bun­des­weit erfolg­rei­che Agen­tur­sze­ne eta­bliert hat, wan­dern krea­ti­ve Dienst­leis­tungs­auf­trä­ge häu­fig noch immer in soge­nann­te Medi­en­me­tro­po­len ab. Um die regio­nal ansäs­si­gen Unter­neh­men zu stär­ken, stell­te Mar­tin Schmidt als Ansprech­part­ner der IHK für die Krea­tiv­wirt­schaft im voll besetz­ten Sit­zungs­saal im Tros­sin­ger Rat­haus die Plä­ne für das kom­men­de Jahr vor: die Neu­auf­la­ge des IHK-Agen­­tur-Atlas­­ses und ein inno­va­ti­ves Ver­an­stal­tungs­for­mat.

Die ers­te Auf­la­ge des IHK-Agen­­tur-Atlas­­ses stammt aus dem Jahr 2012 und wird im nächs­ten Jahr aktua­li­siert. Er gibt einen mög­lichst umfas­sen­den Über­blick über die Anbie­ter krea­ti­ver Dienst­leis­tun­gen in den Land­krei­sen Rott­weil, Schwar­z­­wald-Baar und Tutt­lin­gen. Geplant ist zudem, den Agen­­tur-Atlas zu digi­ta­li­sie­ren und den Wer­­be- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men auch im Inter­net eine Ver­mark­tungs­platt­form zu bie­ten. Auf posi­ti­ve Reso­nanz stieß bei den Teil­neh­mern auch die Idee, ein auf die Krea­tiv­wirt­schaft zuge­schnit­te­nes Bar­camp durch­zu­füh­ren. Bei die­sem noch rela­tiv unbe­kann­ten Ver­an­stal­tungs­for­mat bestim­men die Teil­neh­mer zu Beginn der „offe­nen Tagung“ Inhalt und Ablauf selbst und ent­wi­ckeln ihre Ide­en in ver­schie­de­nen Work­shops wei­ter.

Bar­camps die­nen in ers­ter Linie dem Wis­sens­aus­tausch und der Ver­net­zung, wor­aus sich wei­te­re kon­kre­te Pro­jek­te erge­ben kön­nen. In sei­nem Vor­trag infor­mier­te Fred Jans­sen, Refe­rent bei der Künst­ler­so­zi­al­kas­se, die Teil­neh­mer über die Details der Abga­be­pflicht bei der Inan­spruch­nah­me künst­le­ri­scher und publi­zis­ti­scher Dienst­leis­tun­gen und erläu­ter­te das Abga­be­ver­fah­ren. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wie­sen die Teil­neh­mer ins­be­son­de­re auf die nicht nach­voll­zieh­ba­re Abga­be­pflicht für Auf­trä­ge an Künst­ler und Publi­zis­ten, die auf­grund einer vor­he­ri­gen Ableh­nung über­haupt nicht in die Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rung auf­ge­nom­men wur­den, hin.

 

- Adver­tis­ment -