Bir­git Haken­jos-Boyd, Prä­si­den­tin der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg, erklärt in einer Press­mit­tei­lung  zur Ein­füh­rung von US-Straf­zöl­len auf Stahl- und Alu­mi­ni­um­im­por­te:

Wir sehen als IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg der Ein­füh­rung von Straf­zöl­len für Stahl und Alu­mi­ni­um mit Sor­ge ent­ge­gen. Grund­sätz­lich tra­gen Zöl­le das Poten­zi­al für Kon­flik­te und errei­chen in den sel­tens­ten Fäl­len ihr Ziel – meis­tens das Gegen­teil.

In unse­rer Regi­on könn­ten ins­be­son­de­re die inter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­ten Bran­chen wie­der ein­mal zu den Leid­tra­gen­den gehö­ren. Dass die USA jetzt auch die gro­ßen Auto­her­stel­ler ins Visier nimmt, ver­schärft die Situa­ti­on wei­ter. Das wür­de zusätz­lich unse­re regio­na­len Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer tref­fen.

Letzt­lich ist der unfreund­li­che Akt der US-Admi­nis­tra­ti­on aber auch eine Chan­ce für die Euro­päi­sche Uni­on, Geschlos­sen­heit zu zei­gen. Die EU muss jetzt beson­nen reagie­ren und dar­auf hin­ar­bei­ten, einen mög­li­chen Han­dels­krieg zu ver­mei­den, bei dem es letzt­end­lich kei­nen Gewin­ner geben kann. Nie­man­dem hilft es, wenn die Aus­ein­an­der­set­zung eska­liert.“