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Sonntag, 23. Februar 2020

USA wichtiger Handelspartner für regionale Unternehmen

IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd zu den angedrohten US-Zöllen: Handelsabkommen anstreben

Angesichts eines möglichen „Handelskrieges“ zwischen den USA und Europa hat die die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, Birgit Hakenjos-Boyd, die Bedeutung der USA als Handelspartner für die Region hervorgehoben. Weiter heißt es in der IHK-Pressemitteilung:

„Nordamerika mit den USA sind neben den Ländern der Europäischen Union die wichtigsten Absatzmärkte für unsere Unternehmen“, so Hakenjos-Boyd. In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gibt es 21 Töchter von USA-Unternehmen. In die USA exportieren 429 Unternehmen, 82 Unternehmen sind in den USA mit einer Vertretung, 97 mit einer Niederlassung und 58 mit einer Produktion in den USA engagiert. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kommen 22 Prozent der deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten aus Baden-Württemberg.

„Ein Handelskrieg hilft niemanden und hinterlässt nur Verlierer“, sagt Birgit Hakenjos-Boyd. Die IHK-Präsidentin spricht sich dafür aus, ein umfassendes Handelsabkommen mit den USA anzustreben. „Ich setze auch auf unsere regionalen Abgeordneten und ihr Engagement, dass eine Auseinandersetzung mit den USA vermieden werden kann. Unabhängig von der Person Trump darf es keine Hängepartie zwischen Europa und den USA geben.“

Dass Donald Trump die Entscheidung nun um einen Monat verschoben habe, solle die EU auch nutzen, um sich zu solidarisieren und ihre Haltung zugunsten der Einhaltung des internationalen Rechts zu bekräftigen. „Unsere regionale, exportgeprägte Wirtschaft ist auf weltweit offene Märkte angewiesen“, so die IHK-Präsidentin.

 

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