ver.di Südbaden Schwarzwald mit neuer Führung

Franka Weis als Vorsitzende und Ursula Hanser als stellvertre-tende Bezirksvorsitzende im neuen Bezirk Südbaden Schwarz-wald gewählt

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Regi­on (pm) – Fran­ka Weis (51) wur­de als Vor­sit­zen­de und Ursu­la Han­ser (62) als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des neu­en ver.di Be-zir­kes Süd­ba­den Schwarz­wald ein­stim­mig gewählt. Rund 100 Dele­gier­te haben auf der ver.di-Bezirksdelegiertenkonferenz in Titi­see den neu­en Bezirk Süd­ba­den Schwarz­wald gegrün­det. Dies schreibt die Gewerk­schaft in einer Pres­se­mit­tei­lun­bg.

Die bei­den neu­ge­wähl­ten Vor­sit­zen­den wol­len die Gewerk­schafts­ar­beit in den Betrie­ben stär­ken, damit für die Men­schen gute Tarif­ver­trä­ge durch­ge­setzt wer­den und damit Lohn­ge­rech­tig­keit bei den Men­schen ankommt.

Ver.di Süd­ba­den Schwarz­wald wird mit fünf Geschäfts­stel­len von Frei­burg, Offen­burg, Lör­rach über Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen bis Kon­stanz rei­chen. ver.di Süd­ba­den Schwarz­wald, ist die ört­li­che Ver­tre­tung der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di, die sich vor 17 Jah­ren aus den Gewerk­schaf­ten DAG, ÖTV, IG Medi­en, HBV und Post­ge­werk­schaft gebil­det hat. Ver.di Süd­ba­den Schwarz­wald ist mit rund 34.000 Mit­glie­dern die größ­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft im Süd­wes­ten der Repu­blik.

Der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirs­ke warn­te in sei­ner Rede vor einem Demo­kra­tie­ver­fall durch Dem­ago­gen von Rechts­au­ßen. So wür­den Rechts­staat­lich­keit, Schutz von Leben und Unver­sehrt­heit, freie Pres­se und Mei­nungs­frei­heit für immer mehr Mit­bür­ger durch rech­te Über­grif­fe in Fra­ge gestellt. „Wir las­sen unser Land nicht von Rechts­ex­tre­mis­ten in Angst und Schre­cken ver­wan­deln.“ Hier­für for­der­te er eine kla­re Hal­tung für Offen­heit und Tole­ranz sei­ner Mit­glie­der und aller Mit­bür­ge­rin­nen ein.

Ver.di bie­tet eine Viel­zahl an Leis­tun­gen für die Mit­glie­der. So konn­ten rund 400 Rechts­schutz­fäl­le pro Jahr erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den. Rund 12.500 Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­ge­sprä­che fan­den für Mit­glie­der jähr­lich statt. Dies erga­ben rund 450.000 Euro Erstat­tungs­be­trä­ge durch Rechts­schutz für ver.di-Mitglieder.

In etwa 750 Lohn­steu­er­jah­res­aus­glei­chen für Mit­glie­der wur­den rund 380.000 Euro Erstat­tung durch das Finanz­amt erwirkt. Die Lohn­stei­ge­run­gen durch Tarif­ab­schlüs­se von ver.di betru­gen in Süd­ba­den Schwarz­wald jähr­lich rund 15 bis 20 Mil­lio­nen Euro.