Voba: Schlipf hat Vorstand verlassen +++ aktualisiert +++ Keine Einigung über neuen Vertrag

Udo Schlipf verläßt die Volksbank. Archiv-Foto: him

Der frühere Chef der Volks­bank Schwarzwald-Neckar und seit der Fusion mit Tut­tlin­gen stel­lvertre­tende Vor­standsvor­sitzende der Volks­bank Schwarzwald-Donau-Neckar Dr. Udo Schlipf, geht.

Dazu teilt die Bank fol­gen­des mit:

Die Volks­bank Schwarzwald-Donau-Neckar eG und Dr. Udo Schlipf haben das zwis­chen ihnen beste­hende Dien­stver­hält­nis been­det. 

Udo Schlipf über­nahm am 01.07.2010 die Stelle des Vor­standssprech­ers bei der Volks­bank Schwarzwald-Neckar eG. Nach der Fusion zur gemein­samen Volks­bank Schwarzwald-Donau-Neckar eG ver­ant­wortete er als stel­lvertre­tender Vor­standsvor­sitzen­der neben dem Bere­ich Ver­trieb­s­man­age­ment das Pri­vatkun­dengeschäft der Bank.

Darüber hin­aus ist Herr Dr. Schlipf Mit­glied der Tar­ifkom­mis­sion Banken des genossen­schaftlichen Arbeit­ge­berver­ban­des. Herr Dr. Schlipf war der Impuls­ge­ber zur Ver­schmelzung der Volks­bank Schwarzwald-Neckar eG mit der Volks­bank Donau-Neckar eG zur Volks­bank Schwarzwald-Donau-Neckar eG. Der Auf­sicht­srat bedankt sich bei Her­rn Dr. Schlipf für die für sie und die Vorgänger­bank geleis­tete Arbeit. Ins­beson­dere hat er das Zusam­menwach­sen der bei­den Banken in dem Fusion­sprozess tatkräftig unter­stützt.” 

Nähere Hin­ter­gründe waren am Fre­itag zunächst nicht bekan­nt. Nach Auskun­ft der Volks­bank gibt nur der Auf­sicht­sratsvor­sitzende der Bank, Dr. Hans-Joachim König, Auskun­ft in dieser Angele­gen­heit.

Dr. König erk­lärte am Abend auf Nach­frage: “Es war mit allen vier Vorstän­den vere­in­bart, nach der Fusion neue Verträge auszuhan­deln. Wir kon­nten uns mit Dr. Schlipf nicht eini­gen.” Das sei ein ganz nor­maler Vor­gang. Laut König teilen sich die verbliebe­nen drei Vorstände Jür­gen Find­ek­lee und Frank-Karsten Willer aus Tut­tlin­gen und Rain­er Fad­er aus Schram­berg Schlipfs bish­erige Auf­gaben. Ob die Bank eine Nach­fol­ger für Schlipf sucht, ist offen.

Am Fre­itag­mit­tag hat­te Schlipf seine Face­book­seite noch nicht geän­dert. Screen­shot: him

Am Fre­itag war Schlipf nicht mehr für die Volks­bank tätig. Noch beim Neu­jahrsemp­fang der IHK am Mon­tag hat­te Schlipf im Gespräch mit einem Vertreter aus Schram­berg in den höch­sten Tönen von der erfol­gre­ichen Fusion geschwärmt.