Volker Kauder: „Verbrennungsmotor nicht abschreiben”

Bundestagsabgeordneter auf Wahlkreistour / Kolbenhersteller Mahle besucht

Erläuterung der Motorkolben-Herstellung bei der Firma Mahle in Rottweil. Auf dem Bild (in Warnweste von links): Stadträtin Monika Hugger, Bundestagsabgeordneter Volker Kauder, Kreisvorstandsmitglied Dennis Mauch und Landtagsabgeordneter Stefan Teufel (alle CDU) sowie Geschäftsführer Georg Dietz, Werkleiter Reiner Müller und im Hintergrund Betriebsratsvorsitzender Josef Häring (alle Mahle). Foto: pm

Der Ver­bren­nungs­mo­tor, ins­be­son­de­re auch der Die­sel­an­trieb, hat eine Zukunft, wäh­rend vor einem for­cier­ten Ein­satz von Elek­tro­mo­to­ren noch vie­le Pro­ble­me zu lösen sind, ange­fan­gen von der Strom­erzeu­gung über die -ver­tei­lung bis hin zur Lad­ein­fra­struk­tur.“ Die­se Posi­ti­on ver­trat CDU/C­SU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Vol­ker Kau­der laut einem Bericht des Stadt­ver­bands der Par­tei bei sei­nem Besuch im Rott­wei­ler Werk des Kol­ben­her­stel­lers Mah­le, wohin er im Rah­men sei­ner jähr­li­chen Som­mer­tour als Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­ter gekom­men war.

Die Ein­schät­zung zur Zukunft des Ver­bren­nungs­mo­tors wur­de dem­nach von den Mah­le-Gast­ge­bern grund­sätz­lich geteilt. Vor allem bedien­ten sich Die­sel­mo­to­ren neu­es­ter Bau­wei­se einer sehr sau­be­ren Tech­no­lo­gie. Georg Dietz von der Kon­zern-Geschäfts­füh­rung in Stutt­gart, Werk­lei­ter Rei­ner Mül­ler und Betriebs­rats­vor­sit­zen­der Josef Häring führ­ten den Abge­ord­ne­ten durch die Pro­duk­ti­on. In sei­nem „Schlepp­tau“ waren Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und CDU-Kreis­vor­sit­zen­der Ste­fan Teu­fel und die Rott­wei­ler Stadt­rä­tin Moni­ka Hug­ger, stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU-Frak­ti­on.

Auf dem Betriebs­rund­gang infor­mier­ten die Mah­le-Vetrtre­ter dar­über , dass bei Rott­weils größ­tem indus­tri­el­len Arbeit­ge­ber Motor­kol­ben aus Alu­mi­ni­um und Stahl für Pkw und Lkw her­ge­stellt wür­den. Der Anteil der Stahl­kol­ben wach­se, was der Kraft­stoff­er­spar­nis und ver­bes­ser­ten Abgas­wer­ten zu Gute kom­me. 

Zusam­men­fas­send äußer­te Vol­ker Kau­der sei­ne Erwar­tung an die Füh­run­gen der Auto­kon­zer­ne, alle tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Her­stel­lung umwelt­freund­li­cher Ver­bren­nungs­mo­to­ren ein­zu­set­zen. Er wol­le dies auch als Zei­chen der Ermu­ti­gung für die Beschäf­tig­ten ver­stan­den wis­sen.