SCHRAMBERG (him) – Am 22. Juni wird es ernst: Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Volks­bank Schwarz­wald-Neckar ent­schei­det über die Fusi­on mit der Volks­bank Donau-Neckar.

Im Schram­ber­ger Bären­saal wer­den die 318 Ver­tre­ter ab 18.30 Uhr zunächst eine lan­ge Tages­ord­nung zum abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr 2015 abzu­ar­bei­ten haben, sie wer­den Berich­te hören, die Divi­den­de beschlie­ßen ihren Vor­stand und Auf­sichts­rat ent­las­ten und einen neu­en wäh­len bevor dann unter Punkt neun die „Ver­schmel­zung mit der Volks­bank Donau-Neckar“ ansteht.

Die Vor­stän­de Dr. Udo Schlipf und Rai­ner Fader tei­len mit, dass die Unter­la­gen, wie der Ent­wurf für einen Ver­schmel­zungs­ver­trag, die Jah­res­ab­schlüs­se seit 2013 bei­der Ban­ken und der gemein­sa­me Ver­schmel­zungs­be­richt ab sofort in den Geschäfts­räu­men der Bank für die Mit­glie­der und Ver­tre­ter aus­lä­gen.

In den ver­gan­ge­nen Wochen hat­te die Volks­bank zu fünf Info-Ver­an­stal­tun­gen ihre Mit­glie­der ein­ge­la­den. Etwa 250 Leu­te sei­en gekom­men, um sich zu infor­mie­ren, berich­tet Tobi­as Haas, der die Öffent­lich­keits­ar­beit der Volks­bank betreut. Die Reso­nanz auf die Fusi­ons­plä­ne sei über­wie­gend posi­tiv. „Wir blei­ben aber vor­sich­tig bis zum Schluss.“ Die erfor­der­li­che Mehr­heit von drei Vier­tel sei „anspruchs­voll“.

Die Her­ren Vor­stän­de rech­nen nicht wirk­lich damit, dass die Ver­tre­ter­ver­samm­lung bis tief in die Nacht geht. Am Schluss ihrer Ein­la­dung heißt es zwar, dass, falls die Tages­ord­nung nicht am 22. Juni abschlie­ßend behan­delt wer­den kön­ne, wer­de „die Ver­tre­ter­ver­samm­lung am 23. Juni 2016, 00:00 Uhr … unmit­tel­bar fort­ge­setzt.“ Das sei eine rei­ne For­ma­lie, so Haas, damit ein mög­li­cher Beschluss nach Mit­ter­nacht nicht ange­foch­ten wer­den kann.