SCHRAMBERG  (him)–  Zu sei­nem zwei­ten „Future Jobs“-Tag hat am Frei­tag­nach­mit­tag und -abend der Wald­mös­sin­ger Maschi­nen­bau­er Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen, kurz SW, ein­ge­la­den. Der Welt­markt­füh­rer für mehr­spind­li­ge Hoch­leis­tungs­be­ar­bei­tungs­zen­tren will bei die­sem Tag jun­ge Men­schen für eine Aus­bil­dung in sei­nem Unter­neh­men wer­ben.

In ver­schie­de­nen Räu­men stel­len wir die unter­schied­li­chen Berufs­bil­der vor“, erläu­ter­te SW-Geschäfts­füh­rer Mar­kus Schmolz, „Eltern kön­nen mit ihren Kin­dern direkt vor Ort sehen, um was es bei uns geht.“ Dies sei effek­ti­ver als auf einer Mes­se an einem engen Stand nur Fly­er zu ver­tei­len, fin­det Schmolz. In einem  impro­vi­sier­ten Foto-Stu­dio hat die Schram­ber­ger Foto­gra­fin Annet­te Kasen­ba­cher pro­fes­sio­nel­le Bewer­bungs­fo­tos auf­ge­nom­men, die die Besu­cher von SW zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men.

 Neben den klas­si­schen Aus­bil­dungs­be­ru­fen im metall­ver­ar­bei­ten­den und im kauf­män­ni­schen Bereich bie­ten die Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen auch Dua­le Stu­di­en­gän­ge und das  Stu­di­um plus mit der Fach­hoch­schu­le Furt­wan­gen an. In der Aus­bil­dungs­werk­statt  zeig­te Schmolz ein Modell eines Bear­bei­tungs­zen­trums, das die Aus­zu­bil­den­den im Lau­fe ihrer Aus­bil­dung her­stel­len und dabei die wich­tigs­ten Tech­ni­ken der Metall­be­ar­bei­tung ler­nen.

Die  Füh­run­gen durch das Werk und die neue Pro­duk­ti­ons­hal­le haben die Aus­zu­bil­den­den über­nom­men, so Ame­lie Kne­er, die bei SW für die Pres­se­ar­beit ver­ant­wort­lich ist. Dabei erklär­ten Jan­nik Heinz­mann und sei­ne Kol­le­gen den Besu­chern die Arbeits­wei­se der ver­schie­de­nen Maschi­nen und wie sie her­ge­stellt wer­den. Auch in der Werk­hal­le steht ein Azu­bi: Pro­jekt: „Wir bau­en hier eine kom­plet­te Maschi­ne zusam­men, die spä­ter in der Aus­bil­dung genutzt wird“, erläu­tert Heinz­mann.

Im Lager­be­reich über­nahm Domi­nik Seidt die Füh­rung. Er ist der ers­te Azu­bi, der den Beruf der Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik bei SW erlernt. Das Unter­neh­men ver­fügt unter ande­rem über ein Klein­tei­le­la­ger mit 15.000 Tei­len, die in 12.000 Boxen in einem Hoch­re­gal­la­ger auf­be­wahrt wer­den, wuss­te Seidt. Für gro­ße Tei­le steht dane­ben ein Palet­ten­la­ger zur Ver­fü­gung.

Mit dem Besuch der Future Jobs waren die Ver­ant­wort­li­chen bei SW sehr zufrie­den, wie Ame­lie Kne­er beton­te.