Von engen Wirtschaftsbeziehungen profitieren alle

Chinesische Delegation bei HAKOS Präzisionswerkzeuge

Die exportorientierte regionale Wirtschaft ist eng mit China verbunden. Dies wurde während des Treffens von Vertretern der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg mit einer Wirtschaftsdelegation aus Weihai (Region Shandong) im Nordwesten Chinas deutlich. IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos-Boyd und IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez begrüßten die Gäste in den Räumlichkeiten der Firma HAKOS Präzisionswerkzeuge in Schwenningen, berichtet die IHK in einer Pressemitteilung. Und weiter:


Die Besucher informierten sich vor Ort über die hiesige Wirtschaftsstruktur. Gleichzeitig stellten die chinesischen Vertreter ihre Provinz mit etwa drei Millionen Einwohnern und einem Seehafen als attraktiven Standort vor. Weihai ist chinesischer Standort unter anderem für die Marquardt-Gruppe (Rietheim-Weilheim) sowie für Wiha (Furtwangen), und gerne würden die Chinesen weitere Unternehmen aus der Region begrüßen, führte die Delegationsleiter Cong Tao und Jingtian Zhong aus. Zhong ist stellvertretender Direktor der Weihai International Port Economic and Technological Development Zone.

Enge Verbindungen


Jörg Hermle, Projektleiter Außenhandel der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, stellte eine Reihe interessanter Zahlen vor. So exportieren 275 Unternehmen der Region direkt nach China. Da zahlreiche Unternehmen als Zulieferer arbeiten, liege die Zahl jener Unternehmen, deren Produkte in Asien landen, natürlich ungleich höher. 76 hiesige Firmen importieren direkt aus China, 67 Unternehmen unterhalten eine eigene Produktionsstätte in Fernost.

Die Gründe dafür sind vielfältig, führte Thomas Albiez aus. Häufig würden auch große Zulieferer von den Großkonzernen angehalten, vor Ort zu produzieren, um Liefersicherheit oder einen höheren lokalen Wertschöpfungsanteil darzustellen. „Das ist eine Folge der Globalisierung, und unsere heimischen Unternehmen beweisen ihre Leistungsfähigkeit, dass sie ihre hohen Standards auch in China umsetzen.“

Zhong lud die IHK-Vertreter ein, mit einer Unternehmerdelegation nach Weihai zu reisen, um sich persönlich von den Vorzügen des Standortes zu überzeugen. Birgit Hakenjos-Boyd dankte für das Angebot und sagte zu, „den Kontakt zu Ihnen zu vermitteln, sollten wir Anfragen von Mitgliedsunternehmen erhalten“. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass enge Wirtschaftsbeziehungen und freier Handel zwischen beiden Regionen allen Beteiligten am meisten dienen.

 

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