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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Wirt­schaft Von engen Wirt­schafts­be­zie­hun­gen pro­fi­tie­ren alle

Von engen Wirtschaftsbeziehungen profitieren alle

Chi­ne­si­sche Dele­ga­ti­on bei HAKOS Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge


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Die export­ori­en­tier­te regio­na­le Wirt­schaft ist eng mit Chi­na ver­bun­den. Dies wur­de wäh­rend des Tref­fens von Ver­tre­tern der Indus­­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg mit einer Wirt­schafts­de­le­ga­ti­on aus Wei­hai (Regi­on Shan­dong) im Nord­wes­ten Chi­nas deut­lich. IHK-Prä­­si­­den­­tin Bir­git Haken­jos-Boyd und IHK-Haupt­ge­­schäfts­­­füh­­rer Tho­mas Albiez begrüß­ten die Gäs­te in den Räum­lich­kei­ten der Fir­ma HAKOS Prä­zi­si­ons­werk­zeu­ge in Schwen­nin­gen, berich­tet die IHK in einer Pres­se­mit­tei­lung. Und wei­ter:


Die Besu­cher infor­mier­ten sich vor Ort über die hie­si­ge Wirt­schafts­struk­tur. Gleich­zei­tig stell­ten die chi­ne­si­schen Ver­tre­ter ihre Pro­vinz mit etwa drei Mil­lio­nen Ein­woh­nern und einem See­ha­fen als attrak­ti­ven Stand­ort vor. Wei­hai ist chi­ne­si­scher Stand­ort unter ande­rem für die Mar­quardt-Grup­­pe (Rie­t­heim-Weil­heim) sowie für Wiha (Furt­wan­gen), und ger­ne wür­den die Chi­ne­sen wei­te­re Unter­neh­men aus der Regi­on begrü­ßen, führ­te die Dele­ga­ti­ons­lei­ter Cong Tao und Jing­ti­an Zhong aus. Zhong ist stell­ver­tre­ten­der Direk­tor der Wei­hai Inter­na­tio­nal Port Eco­no­mic and Tech­no­lo­gi­cal Deve­lop­ment Zone.

Enge Verbindungen


Jörg Herm­le, Pro­jekt­lei­ter Außen­han­del der IHK Schwar­z­­wald-Baar-Heu­berg, stell­te eine Rei­he inter­es­san­ter Zah­len vor. So expor­tie­ren 275 Unter­neh­men der Regi­on direkt nach Chi­na. Da zahl­rei­che Unter­neh­men als Zulie­fe­rer arbei­ten, lie­ge die Zahl jener Unter­neh­men, deren Pro­duk­te in Asi­en lan­den, natür­lich ungleich höher. 76 hie­si­ge Fir­men impor­tie­ren direkt aus Chi­na, 67 Unter­neh­men unter­hal­ten eine eige­ne Pro­duk­ti­ons­stät­te in Fern­ost.

Die Grün­de dafür sind viel­fäl­tig, führ­te Tho­mas Albiez aus. Häu­fig wür­den auch gro­ße Zulie­fe­rer von den Groß­kon­zer­nen ange­hal­ten, vor Ort zu pro­du­zie­ren, um Lie­fer­si­cher­heit oder einen höhe­ren loka­len Wert­schöp­fungs­an­teil dar­zu­stel­len. „Das ist eine Fol­ge der Glo­ba­li­sie­rung, und unse­re hei­mi­schen Unter­neh­men bewei­sen ihre Leis­tungs­fä­hig­keit, dass sie ihre hohen Stan­dards auch in Chi­na umset­zen.“

Zhong lud die IHK-Ver­­­tre­­ter ein, mit einer Unter­neh­mer­de­le­ga­ti­on nach Wei­hai zu rei­sen, um sich per­sön­lich von den Vor­zü­gen des Stand­or­tes zu über­zeu­gen. Bir­git Haken­jos-Boyd dank­te für das Ange­bot und sag­te zu, „den Kon­takt zu Ihnen zu ver­mit­teln, soll­ten wir Anfra­gen von Mit­glieds­un­ter­neh­men erhal­ten“. Alle Teil­neh­mer waren sich einig, dass enge Wirt­schafts­be­zie­hun­gen und frei­er Han­del zwi­schen bei­den Regio­nen allen Betei­lig­ten am meis­ten die­nen.

 

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