Wandel in der Automobilwirtschaft technologieoffen gestalten

IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg als Stimme der regionalen Automobilzulieferer in Berlin

0
IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez. Foto: pm

Nach­dem die SPD den Weg für Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit der Uni­on frei­ge­macht hat, erneu­ert die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg ihre For­de­rung, den Wan­del in der Auto­mo­bil­wirt­schaft tech­no­lo­gie­of­fen und ohne ein­sei­ti­ge Markt­ein­grif­fe zu gestal­ten. Dar­über heißt es in einer IHK-Pre­se­mit­tei­lung wei­ter:

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Albiez wird sich direkt vor Ort in Ber­lin gegen­über den Spit­zen der Bun­des­tags­frak­tio­nen für die regio­na­len Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer ein­set­zen.

„Gera­de in Zei­ten der Regie­rungs­bil­dung gilt es, die oft­mals auf Die­sel-Fahr­zeu­ge ver­kürz­te Dis­kus­si­on zu ver­sach­li­chen. Sie wird der Leis­tungs- und Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit sowie der Beschäf­ti­gungs- und Aus­bil­dungs­leis­tung der Auto­mo­bil­wirt­schaft in Deutsch­land, in Baden-Würt­tem­berg und in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg in keins­ter Wei­se gerecht“, so Tho­mas Albiez.

Des­halb habe er dem Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag in Ber­lin zuge­sagt, bei einer poli­tisch hoch­ka­rä­tig besetz­ten Podi­ums­dis­kus­si­on am 13. März in der Haupt­stadt teil­zu­neh­men. Mit dabei sind bei­spiels­wei­se Dr. Joa­chim Pfeif­fer als Wirt­schafts- und ener­gie­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on, Bernd West­phal als Spre­cher der AG Wirt­schaft und Ener­gie der SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on sowie der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, Micha­el Theu­rer.

Die IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg hat­te beim Auto­mo­ti­ve-Gip­fel 2017 die Ana­ly­se „Antriebs­for­men im Wett­be­werb“ ver­öf­fent­licht. Die Öko­bi­lan­zie­rung der IAV GmbH Inge­nieur­ge­sell­schaft Auto und Ver­kehr berück­sich­ti­ge nicht nur Emis­sio­nen im Fahr­be­trieb, son­dern auch die Pro­duk­ti­ons- und Recy­cling­pha­se.

Aus öko­bi­lan­zi­el­ler Sicht wird deut­lich, dass Diesel‑, Benzin‑, Erdgas‑, Hybrid- und Elek­tro­fahr­zeu­ge jeweils unter­schied­li­che Stär­ken und Schwä­chen auf­wei­sen. Elek­tro­fahr­zeu­ge müss­ten bereits heu­te Lang­stre­cken­fahr­zeu­ge sein, um gegen­über ver­bren­nungs­mo­to­ri­schen Fahr­zeu­gen CO2-Vor­tei­le her­aus­zu­fah­ren. Bei einer ganz­heit­li­chen Betrach­tung von Mobi­li­tät wird klar, dass kei­ner Antriebs­tech­no­lo­gie allei­ne die Zukunft gehö­ren kann“, so Tho­mas Albiez zu den Ergeb­nis­sen der Ana­ly­se, die auf der Home­page der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg als Down­load unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.dezur Ver­fü­gung steht.

Diesen Beitrag teilen …