Was der Branche auf den Nägeln brennt

IHK und MedicalMountains GmbH tauschen sich mit Regierungspräsidium Freiburg aus

Villingen-Schwenningen. Auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg (IHK) und der MedicalMountains GmbH waren Vertreter des Regierungspräsidiums Freiburg zu einem Arbeitstreffen nach Villingen-Schwenningen gekommen. Im Fokus standen Medizinprodukte, allen voran die neue Europäische Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) und deren Herausforderungen für vor allem kleine und mittlere Unternehmen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez und MedicalMountains-Geschäftsführerin Julia Steckeler hatten für das Gespräch mit Abteilungspräsident Dr. Johannes Dreier, Referatsleiter Dr. Karl-Bernd Walter und Dr. Marion Zsigmondy (Koordination der Medizinprodukteüberwachung beim Regierungspräsidium Freiburg) einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet. Die einzelnen Themen waren zum großen Teil von Medizintechnik-Unternehmen an die MedicalMountains GmbH herangetragen worden. Die Sichtweise der Industrie brachte auch IHK-Vizepräsident Thomas Butsch in das Gespräch ein. Wolf-Dieter Bauer, IHK-Geschäftsbereichsleiter Recht und Steuern, legte zudem seinen Blick auf die juristischen Aspekte.

„Der Dialog zwischen Regierungspräsidium und Region ist wichtig, um gemeinsam sinnvolle Lösungen für die erfolgreiche Zukunft aller beteiligten Akteure zu finden“, bilanzierte Thomas Albiez nach dem mehrstündigen Treffen. Auch Julia Steckeler dankte für die Bereitschaft und Offenheit, in die direkte Kommunikation einzutreten: „Wir haben verdeutlicht, was der Branche auf den Nägeln brennt, und viele Punkte konnten gleich geklärt werden“, so die MedicalMountains-Geschäftsführerin. „Angesichts der vielen neuen Vorgaben, mit denen sich die Unternehmen momentan konfrontiert sehen, sorgt jede Antwort für ein Stück mehr Klarheit, die dringend benötigt wird“, betonte Julia Steckeler. Die Ergebnisse des Gesprächs werden nun aufbereitet und wieder in das Cluster zurückgespielt – was ganz im Sinne des Regierungspräsidiums sei, hob Dr. Johannes Dreier hervor: „Der sachlich tief fundierte Austausch ermöglicht beiden Seiten, Erwartungen und Lösungen, aber auch Pflichten zwischen Unternehmen und Behörden transparenter zu machen.“

 

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