Bei dem Besuch bestand die Gelegenheit, Produkte der finnischen Firma Bittium zu besichtigen. Von links: Markku Pikkarainen (Bittium), Simon Herrlich (Hahn Schickard Gesellschaft), Simone Mader (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Martin Friedrich (Technologiezentrum St. Georgen) und Nico Rahm (Business Oulu).Foto: IHK

Eine Dele­ga­ti­on bestehend aus Mar­tin Fried­rich, Geschäfts­füh­rer Tech­no­lo­gie­zen­trum St. Geor­gen, Simon Herr­lich, Busi­ness Deve­lop­ment der Hahn-Schickard Gesell­schaft, und Simo­ne Mader, Digi­ta­li­sie­rungs­be­auf­trag­te der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg und von Tech­no­lo­gy Moun­tains , sind für zwei Tage nach Oulu in Finn­land gereist, um dort auf die Spu­ren der Digi­ta­li­sie­rung zu gehen. Dar­über heißt es in einem Bericht der IHK:

Die nörd­lichs­te Groß­stadt Euro­pas ist eine der schnell wach­sen­den Städ­te, in der neue inno­va­ti­ve und tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Unter­neh­men ent­ste­hen, wach­sen und in den Markt ein­tre­ten. Zudem ist Oulu die Num­mer eins in Euro­pa, was For­schung und Ent­wick­lung angeht. Aus die­sem Grun­de besuch­te die Dele­ga­ti­on unter­schied­li­che Fir­men und kam mit den Ver­ant­wort­li­chen ins Gespräch, um zu sehen, was man in die Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg trans­por­tiert kann.

Die Regi­ons­ver­tre­ter reprä­sen­tie­ren das Kon­sor­ti­um Digi­tal Moun­tains, das die zahl­rei­chen Kom­pe­tenz­trä­ger der Regi­on bün­delt und die Bedürf­nis­se der Unter­neh­men im Digi­ta­li­sie­rungs­be­reich abdeckt. „Die Rei­se nach Oulu hat uns gezeigt, wie die Fin­nen es ver­ste­hen an einem Strang zu zie­hen und Pro­jek­te nicht nur auf den Weg zu brin­gen, son­dern die­se auch flie­gen zu las­sen“, so Simo­ne Mader. Mar­tin Fried­rich sagt: „Die Dele­ga­ti­ons­rei­se nach Oulu hat mich gelehrt, dass wir uns beei­len müs­sen, um im inter­na­tio­na­len Ver­gleich im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung nicht von vorn­her­ein ins Hin­ter­tref­fen zu gera­ten.”

Die Vor­ge­hens­wei­se in Oulu zum The­ma Digi­ta­li­sie­rung und die all­ge­mei­ne Koope­ra­ti­ons­be­reit­schaft der Fir­men sei als extrem ziel­füh­rend, effi­zi­ent und als bei­spiel­haft ein­zu­stu­fen. „Oulu ist ein Hoch­tech­no­lo­gie­stand­ort für Digi­ta­li­sie­rungs­the­men, ins­be­son­de­re bei Infor­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en sehr zukunfts­ori­en­tiert und weit vor­ne dabei. Eine Zusam­men­ar­beit in Pro­jek­ten, die mit Akteu­ren und Mit­glie­dern unse­res Tech­no­lo­gie­ver­bunds Tech­no­lo­gy Moun­tains im Bereich Medi­zin­tech­nik bereits besteht, soll­te durch­aus auch in unse­ren ande­ren Bran­chen aktiv ange­gan­gen wer­den“, so die Ein­schät­zung von Simon Herr­lich.

Am Ende der Rei­se kam man zu dem gemein­sa­men Ergeb­nis, zukünf­tig die bei­den Regio­nen von­ein­an­der par­ti­zi­pie­ren zu las­sen. Eine Art der Platt­form kön­nen Ver­an­stal­tun­gen in der Regi­on Schwarz­wald-Baar-Heu­berg sein, bei denen Unter­neh­men aus Oulu über ihre Digi­ta­li­sie­rungs­pro­duk­te, Abläu­fe und Fort­schrit­te berich­ten. Ziel sei es, den Aus­tausch zwi­schen den Unter­neh­men zu för­dern. Die­ser sei aus Sicht der Dele­ga­ti­on drin­gend erfor­der­lich, um den Anschluss an die Digi­ta­li­sie­rung nicht zu ver­pas­sen, so Simo­ne Mader.