Die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland ist das sportliche Großereignis dieses Jahres. Viele Unternehmen nutzen dies dazu, mit der WM auch ihre Produkte und Dienstleistungen zu bewerben, denn traditionell ist die Kauflaune im Land während einer solchen WM überdurchschnittlich gut, weiß die IHK und führt in einer Pressemtteilung weiter aus:

Wolf-Dieter Bauer, Justiziar der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg mahnt allerdings zur Vorsicht: „Die Fußballweltmeisterschaft ist nicht nur ein tolles gemeinsames Fest, sondern eben auch ein Markenprodukt der FIFA, die Veranstalter der WM ist.“ Dies hat laut Bauer zur Folge, dass nur offizielle FIFA-Partner, Sponsoren und Nationale Förderer mit den geschützten Begriffen und Symbolen werben dürfen.

Solange rein beschreibende Angaben verwendet werden und auf solche geschützten Begriffe und Symbole verzichtet wird, kann auch von anderen Unternehmen mit der Weltmeisterschaft geworben werden. „Hier lauern aber auf die Unternehmen einige Fallstricke“, erläutert der IHK-Jurist und rät allen, die die WM als Zugpferd nutzen wollen, sich rechtlichen Rat einzuholen, denn „Unternehmen, die gegen Schutzrechte verstoßen, drohen empfindliche Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche seitens der FIFA“.

Auch Gastronomiebetriebe, die öffentliche Übertragungen von Spielen der Fußballweltmeisterschaft in ihren Lokalitäten anbieten möchten, sollten darauf achten, dass nach dem FIFA-Reglement für gewerbliche sogenannte „Public-Viewing-Veranstaltungen“ Lizenzen zu erwerben sind.

Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich einen Überblick über die Werbemöglichkeiten im Zusammenhang mit der FIFA WM 2018 in Russland verschaffen wollen, finden auf der Internetseite der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg unter www.ihk-sbh.de/wm2018eine umfassende Übersicht.

 

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