Am 25. Mai wird die EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung in Deutsch­land in Kraft tre­ten. Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heu­berg rät laut Pres­se­mit­tei­lung ihren Mit­glieds­un­ter­neh­men „drin­gend, dies zum Anlass zu neh­men, alle betrof­fe­nen Betriebs­pro­zes­se auf ihre Ver­ein­bar­keit mit dem neu­en Daten­schutz­recht zu über­prü­fen”.

Betrof­fen sind alle Unter­neh­men, die per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­ten. Dies ist etwa schon der Fall, wenn das Unter­neh­men Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt oder Kun­den­da­ten von Ver­brau­chern spei­chert. Damit sind die neu­en Rege­lun­gen für nahe­zu alle Unter­neh­men von Bedeu­tung.

Die IHK ver­an­stal­tet zu die­sem The­ma am Diens­tag, 30. Janu­ar, 18 Uhr, eine kos­ten­freie Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung, an dem Maria Wil­helm, Refe­ren­tin des Lan­des­be­auf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit Baden-Würt­tem­berg, aus ers­ter Hand über die an die Unter­neh­men gestell­ten Anfor­de­run­gen infor­mie­ren wird. Inter­es­sier­te kön­nen sich für die­se Ver­an­stal­tung über die Inter­net­sei­te der IHK unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de, Rubrik Ver­an­stal­tun­gen, anmel­den. In der Rubrik Beratung/Dienstleistungen sind auch wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung abruf­bar.

Die Bedeu­tung, die die EU dem Daten­schutz zumisst, macht sich auch in den geplan­ten Buß­gel­dern bemerk­bar. Die­se kön­nen bis maxi­mal 20 Mil­lio­nen Euro oder sogar vier Pro­zent des Jah­res­um­sat­zes betra­gen. Neben die­sen finan­zi­el­len Druck­mit­teln sind für Unter­neh­men zusätz­lich auch die Image­schä­den zu beden­ken, wenn Ver­stö­ße gegen den Daten­schutz öffent­lich bekannt wer­den.

Für Unter­neh­men, die sich bis­her nicht mit Daten­schutz beschäf­tigt haben, bie­tet die Neu­re­ge­lung die Chan­ce, end­lich ein der­ar­ti­ges Sys­tem auf­zu­bau­en. Daten­schutz ist ein wich­ti­ges The­ma, das in Zukunft sicher noch an Bedeu­tung gewin­nen wird.