Wirtschaftsstandort weiter stärken

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Am vergangenen Donnerstag besuchte Landrat Wolf-Rüdiger Michel die Firma Trumpf Laser in Schramberg, um sich mit Hagen Zimer, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Lasertechnik und Mitglied des Vorstandes der Trumpf Gruppe sowie Björn Dymke, Geschäftsführer bei Trumpf Laser, über verschiedene wichtige Themen auszutauschen.

Schramberg. Bei Trumpf Laser Schramberg entwickeln und produzieren etwa 1600 Mitarbeiter Laser für die ganze Welt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit ist Trumpf Laser Schramberg der zweitgrößte Standort innerhalb der Trumpf Gruppe. Landrat Michel zeigte sich begeistert vom Wachstum und den vielfältigen Anwendungen, in denen Trumpf Laser eingesetzt werden. Besonders im Bereich E-Mobility und dessen Zukunftstrends.

Schließlich spiele Trumpf insbesondere bei der Fertigung von Batteriezellen von Elektroautos eine besondere Rolle. „Hier ist es entscheidend, die Nase vorn zu haben und sich zu differenzieren. Durch unser fundiertes Branchenwissen und weltweitem Servicenetzwerk sind wir hier gut aufgestellt“ so Zimer. Dymke ergänzte „Wir sind stolz, einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Elektromobilität zu leisten.“

Auch in der Karosserie- und Getriebefertigung kommen die Laser von Trumpf zum Einsatz. Die Laser des Unternehmens lassen sich mit höchster Präzision flexibel einsetzten ob Schweißen, Schneiden, Kennzeichnen und Strukturieren oder zum Entfernen von Beschichtungen. „Wir arbeiten mit Hochdruck an Zukunftsprojekten. Beispielsweise an der Entwicklung von Laser für noch schärfere Röntgenbilder. Ebenso werden die Display- und auch die Halbleiterfertigung Wachstumstreiber sein“, erklärt Hagen Zimer.

DieTrumpf Gruppe verkündete jüngst die vorläufigen Zahlen. Passend zum 100. Firmenjubiläum stieg der Umsatz trotz der abnehmenden Auftragseingangslage auf 5,3 Milliarden Euro. Dymke, Geschäftsführer Trumpf Laser Schramberg, betonte „es ist uns ein besonderes Anliegen, die erwirtschafteten Gewinne in Forschung und Entwicklung zu investieren.“ Trumpf Laser setzt auf kontinuierliche Innovation und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte in der Region.

Auch aktuelle Brennpunktthemen wie die stagnierende Lage der chinesischen Wirtschaft sowie immer steigender Energiepreise kamen zur Sprache. Landrat Michel betonte „die Wichtigkeit der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik, um die Region als Wirtschaftsstandort weiterhin zu stärken.“

Hagen Zimer werläutert Michel die Entwicklung der Lasertechnologie in Schramberg. Foto: Trumpf

Im anschließenden Rundgang durch das erst im Frühjahr neu eingeweihte Gebäude sowie in der Produktion konnte Landrat Michel einen guten Eindruck „der Erfolgsgeschichte Trumpf Laser“ bekommen. Ob beim Schweißen von Uhrfedern, dem laserbasierten Verfahren für Bildröhrenfertigung, Herzschrittmachern sowie der Festkörper-Lasertechnik. Landrat Michel zeigt sich begeistert „Jedes Mal, wenn ich zu Ihnen komme, gibt es einen Innovationssprung“. So, laut Mitteilung des Unternehmens, soll es auch weitergehen.

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