Wissen an künftige Gründergenerationen weitergeben

Wissen an künftige Gründergenerationen weitergeben

Im Oktober vergangenen Jahres startete die Gründergarage, eine Initiative der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg, in die erste Runde. Dabei habe die IHK laut Pressemitteilung „15 Existenzgründerinnen und Existenzgründer über mehrere Wochen mithilfe von individuell auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Plänen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt und begleitet“.

„Aufgrund der im vergangenen Herbst niedrigen Inzidenzzahlen konnten wir glücklicherweise alle Veranstaltungen in Präsenz stattfinden lassen. Die Teilnehmenden hatten so die Möglichkeit, unter den zu dem Zeitpunkt geltenden Hygienemaßnahmen die anderen Gründerinnen und Gründer, unsere Partner des Programmes und das IHK-Team hinter der Gründergarage kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und das eigene persönliche Netzwerk weiter auszubauen,“ so Marlene Roming, Existenzgründungsexpertin bei der IHK.

Steigende Inzidenzahlen und aktive Coronafälle in der Region durchkreuzten dann jedoch die Pläne für die Abschlussveranstaltung. Daher versammelten sich alle Beteiligten des ersten Semesters zu Hause oder im Büro vor ihren Bildschirmen. Mit einem Vortrag von Ursula Schulz von der bwcon über das Thema Geschäftsmodelle und einem Rückblick über die letzten Monate endete die Reise der ersten Teilnehmenden der Gründergarage.

„Wir sehen das jetzt natürlich mit einem großen lachenden und einem kleinen weinenden Auge. Auf der einen Seite durften wir in den letzten Monaten tolle Menschen mit spannenden Ideen hinter jeder einzelnen dieser Unternehmensgründungen kennenlernen, die wir nun im Idealfall nicht mehr regelmäßig sehen, weil diese gut auf eigenen Beinen stehen. Auf der anderen Seite können unsere Partner und wir stolz sein und mit gutem Gewissen sagen, dass wir jedes dieser neu gegründeten Unternehmen bestmöglich für die Zukunft vorbereitet haben. Und da es zum Angebot der Gründergarage gehört, dass erfahrene Unternehmerinnen und Unternehmer die Teilnehmenden in diesem Programm auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten, sehen wir vielleicht den oder anderen künftig als Mentor wieder, wenn er oder sie die bis dahin gemachten Erfahrungen und ihr Wissen an künftige Gründergenerationen weitergeben,“ so Roming abschließend.

Die Gründergarage
Der Fachbereich Unternehmensgründung und -nachfolge der IHK begleitet seit 2020 zusammen mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft Firmengründerinnen und -gründer über mehrere Monate noch intensiver beim Start in die Selbstständigkeit. Unterstützt wird sie dabei durch Partner wie etwa die bwcon  (Villingen-Schwenningen), das Gründungs- und Kreativzentrum Villingen-Schwenningen, das Gewächshaus Rottweil, das Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen der Hochschule Furtwangen (IFC), die Klosterbergfabrik St. Georgen, die  RegionalAgenten  (Villingen-Schwenningen), das RKW Baden- Württemberg Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (Stuttgart), den Senioren der Wirtschaft, das St. Georgener Technologiezentrum, die Steinbeis (Villingen-Schwenningen), die EGON – Wirtschaftsförderungs- und Existenzgründungsoffensive Neckar-Eschach (Niedereschach) sowie die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ansprechpartner ist zukünftig bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Maik Schirling, Telefon 07721 922-349, E-Mail: [email protected].

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 27. Mai 2021 von Pressemitteilung (pm). Erschienen unter https://www.nrwz.de/wirtschaft/wissen-an-kuenftige-gruendergenerationen-weitergeben/314569