Mit dem Spatenstich hat die Gosheimer Maschinenfabrik Berthold Hermle am Dienstag ihr Vorhaben gestartet, im Industrie- und Gewerbegebiet Inkom-Südwest auf einem vier Hektar großen Grundstück eine Fertigungshalle zu erstellen.

„Bei der Standortentscheidung für Zimmern ob Rottweil gaben die ideale geographische Lage mit der Nähe zu Gosheim und die unmittelbare Anbindung an die A 81 den Ausschlag, aber auch das erweiterte Einzugsgebiet für neue Mitarbeiter.“ So steht es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Auch die attraktiven Rahmenbedingungen des Industrie- und Gewerbegebiets INKOM hätten „eine wesentliche Rolle“ gespielt.

Gleichzeitig profitiere das Unternehmen in dem als Industriegebiet klassifizierten Gebiet von erheblich geringeren Auflagen für den Neubau. „Bei unseren Bauprojekten in Gosheim kämpfen wir aufgrund der angrenzenden Wohngebiete immer wieder mit erheblichen Auflagen seitens der Behörden“, teilt die Firma mit. Das führe zu Mehrkosten und Verzögerungen im Genehmigungsprozess. Diese Probleme seien in Zimmern nicht zu erwarten.

Hermle sieht das zweite Produktionswerk aber nicht nur als Wachstumschance, sondern vor allem auch als Zukunftssicherung für den Standort Gosheim, an dem ebenfalls erhebliche Investition getätigt werden. In den nächsten zwei Jahren nehmen die Gosheimer acht Millionen Euro in die Hand. Zunächst ist am neuen Standort die Herstellung von Maschinenbetten aus Mineralguss geplant. Unabhängig davon sollen für die Zukunft aber auch Entwicklungsmöglichkeiten für das weitere Unternehmenswachstum geschaffen werden.

 

 

 

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