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„Carl Haas“ bleibt in Kern Liebers Gruppe

Die beiden Traditionsfirmen bleiben zusammen . Straßennamen mit den Namen von Firmenchefs im Sulgener Industriegebiet. Archiv-Foto: him
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Das Schramberger Traditionsunternehmen Carl Haas bleibt Teil des Kern Liebers-Konzerns. Das hat am Montagnachmittag der Vorsitzende der Geschäftsleitung Erek Speckert der Belegschaft in Sulgen mitgeteilt.

Schramberg.  Noch im Frühjahr hatte Speckert bestätigt, er sei auf der Suche nach einem „strategischen Partner“ für Carl Haas. Aber auch der Verkauf an einen Dritten war anderthalb Jahre im Gespräch.

Inzwischen hat sich die Lage aber geändert. Das Geschäft habe sich „sehr positiv entwickelt“, heißt es. Die Firma habe neue Produkte aus der Medizintechnik im Programm und langjährige Verlustbringer saniert.

Deshalb habe die Geschäftsleitung entschieden, Carl Haas in der KL Gruppe zu behalten, obwohl es Angebote Dritter gegeben habe. Speckert meint dazu auf Anfrage: „Die Firma Carl Haas und seine Mitarbeitenden haben in im letzten Jahr eindrucksvoll nachgewiesen, dass, wenn alle an einem Strang ziehen, viel Positives möglich ist.“

„Carl Haas“ im Industriegebiet Oberreute. Archiv-Foto: him

Produktivität gesteigert

So sei die Organisation effizienter geworden, und habe die Belegschaft die Produktivität gesteigert. Speckert hebt „insbesondere das Wachstum und Neugeschäft im Bereich der Medizintechnik“ hervor. „Dort sehen wir auch weiteres Potential für Wachstum in den kommenden Jahren.“

Eine Veränderung allerdings wird es geben: Wie bei den anderen Firmen der Gruppe in Deutschland werde Carl Haas im nächsten Jahr umfirmiert: Aus „Carl Haas“ werde „Kern Liebers Oberreute“, kündigt Speckert an.

Info: Die Firma beschäftigt derzeit knapp 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet etwa 21 Millionen Umsatz, überwiegend als Automobilzulieferer. Spezialität sind Präzisionsfedern.

... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. 2026 hat er die NRWZ auf eigenen Antrieb verlassen, auch, um sich einem eigenen journalistischen Projekt zu widmen. Mehr über ihn hier.

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