UBL besichtigt den Wasserleitungsbau in Sulzbach

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Mit Projektkosten von etwa 1,7 Millionen Euro ist das Bauvorhaben der Wasserversorgung im Ortsteil Sulzbach für die Gemeinde Lauterbach ein Generationenprojekt und ein riesiger Posten im Haushalt. Da ist es wichtig, dass der Zeitplan eingehalten wird, damit die Fördergelder fließen können. Die Gemeinderats-Kandidatinnen und Kandidaten der UBL machten sich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt. Dabei hatte der Bauleiter Daniel Möslang viele interessante Informationen parat und beantwortete die Fragen der Kandidaten kompetent, wie die UBL berichtet.

Lautrbach. Mit Priorität arbeiten die zwei Bautrupps der Baufirma Huber an der Hauptleitung, um sie dieses Jahr sicher fertigzustellen und abzurechnen. Nur so ist der ca. achtzigprozentige Zuschuss für die Gemeinde Lauterbach gesichert. Im Frühjahr hat das Wetter leider für kaum kalkulierbare Verzögerungen gesorgt, und auch der massive Fels im Untergrund hindert einen raschen Baufortschritt.

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Die UBL Gemeinderatskandidaten an der Baugrube (von links): Sibylle Zerr, Ghassan Adwan, Bauleiter Daniel Möslang,  Ansgar Fehrenbacher, Holger Oehl, Tobias Fehrenbacher und Martin King. Foto: Manfred Haas

In etwa 1,70 Metern Tiefe wird die Wasserleitung verlegt, so die Vorgaben, damit das wertvolle Lebensmittel Wasser auch kühl in die Häuser kommt und im Winter der Leitung keine Frostgefahr droht. Kompliziert wird es durch die gleichzeitige Mitverlegung von Leerrohren für Strom und Glasfaser. Die Leerrohre müssen auf einer eigenen Trasse neben den Wasserrohren verlaufen, damit sie bei eventuellen Reparaturarbeiten an der Wasserleitung nicht im Weg liegen.

Dadurch verbreitert sich natürlich auch die Baugrube auf der ohnehin schmalen und belebten Straße. Das wiederum bedeutet erheblichen Stress für den Bautrupp und die Baggerfahrer, die stets auf den Verkehr achten müssten, erläuterte Daniel Möslang die Besonderheiten dieser Baustelle.

Die Gemeinderatskandidaten interessierten sich besonders für die Entsorgungsprobleme des mit Teer belasteten Aushubmaterials, was zu erheblichen Mehrkosten führt. Bauleiter Möslang erklärte, dass, wo immer möglich, der Aushub wieder eingebaut wird, um so die Entsorgungsmengen und Kosten möglichst gering zu halten.

Weitere Fragen drehten sich um die noch fehlende Querung des Sulzbachs an der Neuen Brücke. Hierzu berichtete der Bauleiter, bei niedrigen Wasserständen wird die Leitung im Jahresverlauf unter dem Bachbett verlegt. Zum Schluss bedankte sich Martin King mit einem kleinen Präsent bei Bauleiter Möslang für die guten und verständlichen Informationen zu dem doch großen und wichtigen Bauprojekt der Gemeinde.

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Pressemitteilung (pm)
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