Ja, geht’s noch – die­se Tat im Schram­ber­ger Rat­haus ent­behrt jedem Recht, die­se poli­tisch, ras­sis­tisch oder hass­erfüllt aus­zu­schlach­ten. Sie ist nur eine mensch­li­che Tra­gö­die für die Ange­hö­ri­gen und eine Rie­sen­her­aus­for­de­rung für die Mit­ar­bei­ter, Füh­rungs­kräf­te und Freun­de auf dem Rat­haus.

Und weil die­sem Mob im Netz mit dem Bericht wie­der als ein­zi­ges eine Stim­me gegen wird, schrei­be ich über die ande­re Sei­te, die im Stil­len abläuft, aber unheim­lich groß ist.

Die ehr­li­che Anteil­nah­me und Unter­stüt­zung ist über­wäl­ti­gend. Das hohe Enga­ge­ment der Erst­hel­fer und die hohe Kom­pe­tenz, die Sach­lich­keit und Empa­thie der Ein­satz­kräf­te und der Stadt­füh­rung sind nicht hoch genug zu schät­zen. Alle zusam­men und die Arz­te haben ihr men­schen­mög­li­ches getan.

Das sind die wah­ren Wer­te, die es zu ver­tei­di­gen gilt. Und wir hof­fen sehr, dass die­se Men­schen in der Mehr­heit blei­ben. Eine Rück­be­sin­nung auf Wer­te täte allen ande­ren gut. Herz­li­chen Dank an alle, die gehol­fen haben.

Ange­li­ka Huber, Schram­berg