Babyleiche in Waldstück im Kreis Sigmaringen gefunden

In einem Waldstück nahe der Landstraße zwischen Kaiseringen und Frohnstetten wurde das tote Baby gefunden. Foto: Benno Schlagenhauf

In einem Wald­stück an der Land­stra­ße zwi­schen Kai­se­rin­gen (Kreis Sig­ma­rin­gen) und Frohn­stet­ten (Zol­lern­alb­kreis) wur­de am Mon­tag­vor­mit­tag ein totes Neu­ge­bo­re­nes gefun­den. Die Umstän­de sind noch unklar. Das berich­te­te zuerst der Zol­lern-Alb-Kurier (ZAK).

Wie Staats­an­walt­schaft auf ZAK-Anfra­ge bestä­tigt, wur­de am Mon­tag­vor­mit­tag gegen 11.15 Uhr die Lei­che eines Säug­lings gefun­den. Der neu­ge­bo­re­ne Jun­ge wur­de in einem Wald­stück nahe der Land­stra­ße von einem Zeu­gen bei Wald­ar­bei­ten ent­deckt. Laut Staats­an­walt­schaft soll er seit etwa einem Tag dort gele­gen haben. Die genau­en Umstän­de sind noch unklar und Gegen­stand der Ermitt­lun­gen.

Die Baby­lei­che wur­de jen­seits der Kreis­gren­ze gefun­den. Auf Frohn­stet­ter Gemar­kung, das zum Land­kreis Sig­ma­rin­gen gehört.

Zur Klä­rung der genau­en Todes­ur­sa­che, Todes­zeit und Alter des Säug­lings wur­de von der Staats­an­walt­schaft Hechin­gen beim zustän­di­gen Amts­ge­richt die Obduk­ti­on des Neu­ge­bo­re­nen bean­tragt. Die Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei zur bis­lang unbe­kann­ten Kinds­mut­ter dau­ern an.

Zeu­gen, die in den ver­gan­ge­nen Tagen ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen im Bereich der Lan­de­stra­ße 453 zwi­schen Kai­se­rin­gen und Frohn­stet­ten gemacht haben oder eine Frau ken­nen, die bis vor kur­zem noch schwan­ger war und nun ohne Kind ist, wer­den gebe­ten, sich beim Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Sig­ma­rin­gen unter der Tele­fon­num­mer 07571/104–0 zu mel­den.