DHL: „Wir sind entsetzt“

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Der unmo­ti­vier­te DHL-Fah­rer, der Päck­chen ein­fach meter­weit auf den Asphalt warf, hat Kon­se­quen­zen sei­nes Arbeit­ge­bers zu erwar­ten. Das erklär­te die Pres­se­stel­le des Ver­sand­dienst­leis­ters auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Ein klei­nes Video zeigt den Umgang des DHL-Fah­rers mit den Päck­chen. Es ent­stand am Don­ners­tag um 11 Uhr, als der Fah­rer sie am Rott­wei­ler Bahn­hof ein­fach aus sei­nem Las­ter schmiss. Meter­weit flo­gen die Päck­chen durch die Luft, lan­de­ten dann mit einem Klat­schen auf dem Asphalt vor der Pack­stati­on. Die Akti­on wur­de gefilmt, das Video der NRWZ geschickt, wir berich­te­ten.

DHL hat auf Nach­fra­ge der NRWZ reagiert. „Wir sind ent­setzt, wie der Mit­ar­bei­ter mit den uns anver­trau­ten Sen­dun­gen umgeht. Die Deut­sche Post wird ein sol­ches Ver­hal­ten auf kei­nen Fall dul­den.“

Die Kol­le­gen vor Ort hät­ten den Mit­ar­bei­ter iden­ti­fi­zie­ren, aber bis jetzt noch nicht errei­chen kön­nen, so ein DHL-Spre­cher der Nie­der­las­sung Stutt­gart. Der unmo­ti­vier­te Fah­rer wer­de am heu­ti­gen Frei­tag ein Gespräch mit sei­nem Vor­ge­setz­ten haben, „in des­sen Ver­lauf er mit dem Video kon­fron­tiert und zum Sach­ver­halt befragt wird.“ Im Anschluss dar­an wer­de über even­tu­el­le arbeits­recht­li­che Kon­se­quen­zen ent­schie­den.