Die Feuerwehr feiert ihr 150-jähriges Bestehen

Ehemaliger Innenminister Reinhold Gall hält die Festrede

Die Freiwillige Feuerwehr Schramberg feiert im kommenden Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Foto: him

Schram­berg – Gro­ße Ereig­nis­se wer­fen bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Schram­berg ihre Schat­ten vor­aus. Die Abtei­lung Tal fei­ert im kom­men­den Jahr ihr 150-jäh­ri­ges Bestehen. Im Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik wur­de nun die Finan­zie­rung des Fests beschlos­sen.

Gefei­ert wird von Frei­tag, 21. Juni 2019, bis Sonn­tag, 23. Juni 2019. Das gro­ße Fest beginnt am Frei­tag mit einem Fest­akt, bei dem der ehe­ma­li­ge Innen­mi­nis­ter von Baden-Würt­tem­berg, Rein­hold Gall (SPD), die Fest­re­de hal­ten wird. Gall ist sel­ber akti­ver Feu­er­wehr­mann. Den Kon­takt hat auf Wunsch der Schram­ber­ger Feu­er­wehr Dr. Her­bert O. Zinell ver­mit­telt. Er war Amts­chef des Lan­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums, als Gall Minis­ter war.

Auf dem Ber­neck­park­platz wird ein gro­ßes Fest­zelt auf­ge­stellt wer­den. Neben dem Fest­be­trieb wird eine Aus­stel­lung in der Innen­stadt ver­schie­de­ne Momen­te der Feu­er­wehr in einer Zeit­rei­se dar­stel­len.

Am Sams­tag wer­den im Jung­hans­ge­län­de Leis­tungs­ab­zei­chen der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren des Land­krei­ses abge­nom­men.

Stadt­brand­meis­ter Wer­ner Storz infor­mier­te den Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik über den Ablauf des Fests und die genau­en Kos­ten. Die­se belau­fen sich auf ins­ge­samt 61 000 Euro, wobei 31 000 Euro durch Ein­nah­men aus dem Fest gedeckt wer­den. Da die Stadt Schram­berg Trä­ger der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr ist, beschloss der Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik ein­stim­mig, dass die Stadt die feh­len­den 30 000 Euro bei­steu­ert. Die­ser Betrag wird im Haus­halt 2019 bereit­ge­stellt.

Meh­re­re Räte nutz­ten die Gele­gen­heit, sich bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr für deren Ein­satz für das Gemein­we­sen zu bedan­ken. Mit Blick auf die Fest­schrift hak­te Mar­tin Him­mel­he­ber (SPD/Buntspecht) bei den Kos­ten nach. Stadt­brand­meis­ter Wer­ner Storz ver­si­cher­te, dass man mit 14 000 Euro deut­lich güns­ti­ger sei, als wenn man eines der ande­ren Ange­bo­te gewählt hät­te. Auf Nach­fra­ge von Mir­ko Wit­kow­ski, ver­si­cher­te Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog, dass die für die Auf­stel­lung der für die Ber­neck­schu­le vor­ge­se­he­nen Schul­con­tai­ner zeit­lich mit dem Fest nicht kol­li­diert.