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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Ten­nen­bronn: Frei­bad­um­bau dau­ert län­ger

Tennenbronn: Freibadumbau dauert länger

Kei­ne Fir­ma hat ein Ange­bot ein­ge­reicht

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Bei der Aus­schrei­bung für die Abbruch- und Erd­ar­bei­ten für das Schram­ber­ger Frei­bad in Ten­nen­bronn hat kei­ne ein­zi­ge Bau­fir­ma ein Ange­bot ein­ge­reicht. Des­halb müs­sen die Stadt­wer­ke erneut aus­schrei­ben, und der gesam­te Bau­ab­lauf ver­zö­gert sich um etli­che Mona­te.

Die Ergeb­nis­se aus der Aus­schrei­bung für die Abbruch- und Boden­ar­bei­ten sei­en ernüch­ternd gewe­sen, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung der Stadt: „Beim Sub­mis­si­ons­ter­min am 25. Sep­tem­ber 2019 hat­te kei­ne ein­zi­ge Fir­ma ein Ange­bot abge­ge­ben.“ Den Grund für das man­geln­de Inter­es­se der Bau­fir­men sieht die Stadt in „der ange­spann­ten Markt­la­ge“.

Eigent­lich soll­ten die Arbei­ten in die­sem Herbst begin­nen. Geplant waren die Abbruch- und Erd­ar­bei­ten bis zum Win­ter­ein­bruch zu erle­di­gen. Dann hät­te das Erd­reich sich min­des­tens ein hal­bes Jahr set­zen kön­nen, bis im Früh­jahr die eigent­li­che Moder­ni­sie­rung begon­nen hät­te.

Eröffnungstermin wird fraglich

Für einen wei­te­ren Lan­des­zu­schuss in Höhe von knapp 1,2 Mil­lio­nen Euro hat­te Tou­ris­mus­mi­nis­ter Gui­do Wolf Anfang Juli den För­der­be­scheid über­reicht. Vom Bund fehlt die­ser Bescheid noch. Erst am 2. Sep­tem­ber kam die Geneh­mi­gung vom Bund, dass die Maß­nah­me den­noch vor­zei­tig begon­nen wer­den darf.

Jetzt müs­sen die Stadt­wer­ke die Aus­schrei­bung wie­der­ho­len. „Bei gutem Ver­lauf der erneu­ten Aus­schrei­bung wer­den die Abbruch­ar­bei­ten sofort, die Erd­ar­bei­ten jedoch nicht vor Ende des kom­men­den Win­ters statt­fin­den kön­nen“, so die Spre­che­rin der Stadt Susan­ne Gorgs-Mager.

Das bedeu­tet, dass danach die im Boden­gut­ach­ten gefor­der­te Setz­zeit von sechs bis neun Mona­ten fol­gen muss und über den Som­mer nicht gear­bei­tet wer­den kann. „In der Kon­se­quenz ver­zö­gern sich Becken­bau­ar­bei­ten, im schlech­tes­ten Fall sogar bis ins Früh­jahr 2021“, so die Stadt abschlie­ßend. Mehr unter NRWZ.de/241729.

 

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