Großeinsatz der Rettungskräfte in Epfendorf nach Maschinenbrand

Lokal begrenztes Feuer droht auf dach überzugreifen / Zwölf Mitarbeiter vom DRK versorgt / Betrieb bis zum Morgen eingestellt

Einsatz bei Bippus in Epfendorf. Foto: Peter Arnegger

In Epfendorf (Kreis Rottweil) ist am spä­ten Abend ein Feuer aus­ge­bro­chen. In dem Metall ver­ar­bei­ten­den Betrieb Paul Bippus kam es an einer Maschine zu einem Brand. Das Feuer droh­te aufs Dach über­zu­grei­fen. Zwölf Mitarbeiter wur­den vor­sorg­lich vom Rettungsdienst, der mit einem Großaufgebot ange­rückt ist, ver­sorgt. Der nächt­li­che Betrieb wur­de ein­ge­stellt.

Das Feuer an der Maschine der Drehteilefabrik schien zunächst schnell unter Kontrolle gebracht wor­den zu sein. Die Epfendorfer Feuerwehr, die unter Leitung von Alexander Heim aus dem Ort selbst und den Teilorten Trichtingen und Harthausen mit allen ver­füg­ba­ren Fahrzeugen ange­rückt war, stell­te dann aber fest, dass sich der Brand auf das Dach der Fabrik aus­deh­nen könn­te.

Deshalb ist die Drehleiter der Feuerwehr Oberndorf nach­alar­miert wor­den. Deren Besatzung lösch­te das Dach des Betriebs ab. Die Abluftanlage der Maschine war da bereits schwarz ver­rußt.

Mitarbeiter ver­las­sen den Betrieb und wer­den vom Roten Kreuz ver­sorgt.

Das Rote Kreuz rech­ne­te nach Informationen der NRWZ mit einem mög­li­chen Großanfall an Verletzten. Es rück­te mit meh­re­ren Fahrzeugen an, dar­un­ter ein Notarzt und die Bereitschaft aus Oberndorf.

Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sprach gegen­über der NRWZ von zwölf Mitarbeitern der Firma, die das DRK vor­sorg­lich in Obhut genom­men habe. Ihnen gehe es fast allen gut. Ein oder zwei könn­ten zur wei­te­ren Beobachtung ins Krankenhaus ein­ge­lie­fert wer­den, es sei aber nicht zu dra­ma­ti­schen Verletzungen gekom­men.

Vor Ort war auch Kreisbrandmeister Mario Rumpf, der sich zunächst ein Bild von der Lage mach­te und dann ent­spannt kon­sta­tier­te, dass es in einer Maschinenfabrik eben leicht mal zu einem Feuer kom­men kön­ne. Dramatisch sei das nicht. 

Ebenfalls ein Bild von der Lage mach­te sich Epfendorfs Bürgermeister Mark Prielipp.

Epfendorfs Bürgermeister Mark Prielipp (links) und Kreisbrandmeister Mario Rumpf im Gespräch mit einer Polizeibeamtin. Foto: gg

Die Feuerwehr hielt zahl­rei­che Kräfte in Bereitschaft, eben­so das Rote Kreuz. Einsatzleiter Alexander Heim aber konn­te etwa eine Stunde nach Einsatzbeginn Entwarnung geben. Das Feuer war lokal auf die Maschine und ihre Abluftanlage begrenzt gewe­sen.

Der Betrieb ist in der Nacht ein­ge­stellt wor­den und soll am Morgen wie­der auf­ge­nom­men wer­den. Die nicht ver­letz­ten Mitarbeiter, die bereits unter­sucht wor­den waren, wur­den vom Roten Kreuz nach Hause ent­las­sen.