LKW kippt um – Autobahn bei Rottweil gesperrt

Polizei am Einsatzort. Symbol-Foto: Peter Arnegger

Zu einem spek­ta­ku­lä­ren Unfall kam es laut Poli­zei am Mitt­woch­vor­mit­tag, gegen 9.40 Uhr, auf der Auto­bahn 81. Die Ret­tungs­k­träf­te hat­ten offen­bar Pro­ble­me, zur Unfall­stel­le zu kom­men. 

Es pas­sier­te auf Höhe des Park­plat­zes „Eschach­tal Ost”, in Fahrt­rich­tung Stutt­gart. Wegen eines Rei­fen­platzers am lin­ken Vor­der­rad der Sat­tel­zug­ma­schi­ne ver­lor der 25-jäh­ri­ge Fah­rer die Kon­trol­le über sein Gefährt und prall­te mit der Zug­ma­schi­ne zunächst in die Beton­leit­wand des Mit­tel­strei­fens.

Von dort wur­de der Sat­tel­zug abge­wie­sen und schleu­der­te schließ­lich in die rech­te Schutz­plan­ke. Dabei ver­lor der Auf­lie­ger ein Groß­teil sei­ner Ladung und kipp­te zusam­men mit der Zug­ma­schi­ne zur Sei­te.

Auf einer Län­ge von etwa 30 Meter war die Fahr­bahn kom­plett mit Sand bedeckt. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me sowie den Ber­gungs­ar­bei­ten muss­te die Auto­bahn in Rich­tung Stutt­gart des­halb kom­plett gesperrt wer­den.

Der Ver­kehr wur­de von der Auto­bahn­meis­te­rei an der Anschlus­s­tel­le Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen aus­ge­lei­tet. Zeit­wei­se kam es zu erheb­li­chen Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen. Es bil­de­te sich ein Rück­stau von bis zu fünf Kilo­me­tern.

Ande­re Fahr­zeu­ge waren in den Unfall nicht ver­wi­ckelt. Ver­letzt wur­de nie­mand. Der Sach­scha­den beläuft sich auf über 30.000 Euro.

Geru­fen an den Ein­satz­ort wur­de die Feu­er­wehr Tros­sin­gen. Sie berich­tet nun von Pro­ble­men bei der Anfahrt. „Zu Beginn war die Ret­tungs­gas­se noch vor­bild­lich. Auf dem letz­ten Kilo­me­ter vor der Ein­satz­stel­le war für das ers­te Lösch­fahr­zeug kein Wei­ter­kom­men mehr mög­lich.”