Nach wilder Fahrt durch die Gemeinde: Mann verunfallt schwer bei Dietingen

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DIETINGEN. Einem schweren Unfall zwischen Dietingen und dem Ortsteil Böhringen ist am Samstagmittag eine wilde Fahrt durch die Gemeinde vorausgegangen. Der Fahrer eines VW Golf hinterließ einige Spuren, bevor es ihn mit seinem Wagen von der Straße trug. Ob er ganz bei Sinnen war? Den Rettungskräften gegenüber soll er sich aggressiv verhalten haben. Das, nachdem er sein Auto zu Schrott gefahren und sich verletzt hatte.

Den angerückten Einsatzkräften bot sich ein Bild der Verwüstung: Ein völlig demolierter Golf Plus stand am Abhang links der Kreisstraße, war nahe dran, abzurutschen oder umzukippen. Rechts der Fahrbahn: angefahrene Bäume, abgeknickte Äste. Und auf der Straße: Dreck. Der Golf muss nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Böschung gerast sein, bevor er nach links driftete, schleuderte und schließlich stehen blieb.

Der Fahrer des Wagens verletzte sich dabei schwer. Mit dem Rettungsdienst kam er in ein Krankenhaus, ein Notarzt versorgte den Mann noch vor Ort. Das soll nicht ganz einfach gewesen sein: Offenbar verhielt sich der Unfallfahrer nach seinen Möglichkeiten unkooperativ.

An den Einsatzkräften der Feuerwehr – angerückt aus Dietingen und zur Unterstützung auch mit einem Rüstzug aus Rottweil – war es, das Auto gegen ein Wegrutschen oder Umkippen zu sichern. Außerdem beseitigten sie abgebrochene Äste und säuberten zudem die Fahrbahn. Der Fahrer des Golfs, der laut Einsatzkräften nach dem Crash ansprechbar war, ist nicht eingeschlossen oder gar eingklemmt worden, wie Feuerwehrsprecher Sven Haberer berichtete.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Dietinger Gesamtkommandant Roman Jauch. Vor Ort war auch der Rottweiler Stadtbrandmeister Frank Müller.

Wie die NRWZ erfuhr, war der Mann mit seinem Golf bei Dietingen zuvor schon aufgefallen. So soll er nahe dem Friedhof in einen Acker gerast sein – aus dem er mit seinem Wagen nur dank der Unterstützung eines Mannes mit Pick-up herauskam. Mit völlig verdreckten Reifen, aber hoher Geschwindigkeit ging’s für den Fahrer aus dem Zollernalbkreis dann weiter Richtung Böhringen – er kam aber nur noch etwa zwei Kilometer weit, krachte dann auf abschüssiger, aber gerader Strecke in die Böschung. Immerhin: Bei dem Helfer, der ihn aus dem Acker gezogen hat, soll er sich bedankt haben.

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