In den letzten Wochen mussten einige Reiserückkehrende aus dem Landkreis Rottweil in stationäre Behandlung aufgenommen werden – sie hatten sich mit von Mücken übertragbaren Erregern infiziert.
Seit Oktober waren mindestens fünf Personen in den Landkreis Rottweil zurückgekehrt, die von ihrem Auslandsaufenthalt einen tropischen Erreger mitbrachten. Nach Aufenthalten in afrikanischen Regionen sowie im Südosten Asiens erkrankten einige Personen an dem durch Viren verursachten Denguefieber, nach der Rückkehr aus dem Nordosten Afrikas an der durch Blutparasiten verursachten Malaria sowie am viralen Chikungunya-Fieber nach Aufenthalten in Kuba. In Kuba gibt es derzeit einen größeren Ausbruch dieser tropischen Krankheit. Vier der Betroffenen hatten so schwerwiegende gesundheitliche Probleme durch die Infektionen, dass sie vorübergehend stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten.
Das Gesundheitsamt Rottweil empfiehlt generell, sich vor jeder Auslandsreise in tropische oder subtropische Länder Informationen über Risikogebiete sowie Impfempfehlungen und entsprechende Prophylaxemaßnahmen beim Auswärtigen Amt, der Ständigen Impfkommission (STIKO) oder einem Tropeninstitut einzuholen. Da das Ansteckungsrisiko bei einer Reise individuell sehr unterschiedlich sein kann, ist eine reisemedizinische Beratung dringend zu empfehlen. Reiseimpfberatungen sind zugleich eine gute Gelegenheit, um seinen individuellen Impfstatus überprüfen zu lassen. So können mögliche Impflücken bei Standardimpfungen auch geschlossen werden.
Da das Ansteckungsrisiko bei einer Reise individuell sehr unterschiedlich sein kann, ist eine reisemedizinische Beratung dringend zu empfehlen. Reiseimpfberatungen sind auch eine gute Gelegenheit, um seinen individuellen Impfstatus überprüfen zu lassen. So können mögliche Impflücken auch bei Standardimpfungen geschlossen werden.
„Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, zieht es viele Bürgerinnen und Bürger in ferne Länder. Wer eine Fernreise plant, sollte sich umfassend informieren, um sein gesundheitliches Risiko so gering wie möglich zu halten.“ Neben dem frühzeitigen Blick in die Reiseplanungen, so Adam, sind auch Schutzmaßnahmen wie ein wirksamer Mückenschutz und angemessene Kleidung, die vor Stichen schützt, zu empfehlen.
Für reisemedizinische Beratungen stehen spezialisierte niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Tropeninstitute zur Verfügung. Informationen über aktuelle gesundheitliche Risiken im Reiseland finden sich auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.
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