Schonende Rettung in Rotenzimmern: Rottweiler Hubarbeitsbühne im Einsatz

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Schonende Menschenrettung in Rotenzimmern. Foto: gg

Zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes ist die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr am Frei­tag gegen 12 Uhr alar­miert wor­den. Ein älte­rer Herr soll­te scho­nend aus einem alten Bau­ern­haus in Die­tin­gen-Roten­zim­mern geret­tet wer­den. Die Die­tin­ger Feu­er­wehr for­der­te die kreis­weit ein­ma­li­ge Hub­ar­beits­büh­ne aus Rott­weil an, um eine schnel­le und scho­nen­de Ret­tung sicher zu stel­len.

Es ging dar­um, einen älte­ren Mann mög­lichst scho­nend per Tra­ge aus dem ers­ten Stock des Gebäu­des zum Ret­tungs­wa­gen zu brin­gen. Der Weg über die Trep­pe – unge­eig­net. Daher kam die Rott­wei­ler Hub­ar­beits­büh­ne zum Ein­satz. Mit Hil­fe einer Kran­ken­tra­gen­hal­te­rung am Korb der Hub­ar­beits­büh­ne ist der Pati­ent sicher durch ein Fens­ter zu Boden gebracht und anschlie­ßend in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert wor­den.

Im Ein­satz waren ins­ge­samt 25 Feu­er­wehr­leu­te aus Roten­zim­mern, Böh­rin­gen, Die­tin­gen und Rott­weil. Das berich­te­te der Spre­cher der Die­tin­ger Feu­er­wehr, Mat­thi­as See­mann. Auch Rott­weils Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler war vor Ort.

Die Adres­se in Roten­zim­mern ken­nen die Feu­er­wehr­leu­te schon gut – es war nach Infor­ma­tio­nen der NRWZ nicht der ers­te Ein­satz die­ser Art. Das wis­sen und bedau­ern offen­bar auch die Haus­be­woh­ner. Aller­dings sehen sie ange­sichts beeng­ter Platz­ver­hält­nis­se vor Ort kei­ne Alter­na­ti­ve.

Die Stra­ße war wäh­rend des Ein­sat­zes für den Ver­kehr gesperrt. Es han­delt sich aller­dings um eine rei­ne Wohn­stra­ße.