Busverkehr betroffen – Stadt hat nicht informiert

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Kein Durchkommen. Zwischen Kirchplatz und Sulgauer Straße. Foto: him
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Zu den laufenden Straßenbauarbeiten an der Mariazeller Straße in Sulgen hat uns ein Leserbrief erreicht:

Am 28. August hat die Stadt über eine Pressemitteilung darüber informiert, dass die Mariazeller Straße auf dem Sulgen ab dem 1. September wegen Asphaltarbeiten gesperrt ist:

Nicht erwähnt wurde, dass in diesem Zusammenhang nicht vom Kirchplatz in die Kreuzung Sulgauer Str. / Hardtstr. / Mariazeller Str. eingefahren werden kann. An der Kreuzung Eckenhofstr. / Hörnlestr. wird auf diese Sperrung ebenfalls nicht hingewiesen, obwohl hier eine sinnvolle Umleitungsmöglichkeit über die Gartenstraße und Sulgauer Str. bestünde.

Da der betroffene Streckenabschnitt auch von den Bussen der Linie 7475 befahren wird, kann die Haltestelle Hörnlestraße nicht bedient werden. Auch hierüber gab es im Vorfeld keinerlei Informationen. Auch auf der Homepage des Verkehrsverbundes war heute Abend noch nichts von der Sperrung und dem damit verbundenen Haltausfall zu lesen.

Der neuralgische Punkt. Karte: openstreetmap

Da in der Vergangenheit bereits mehrmals das betroffene Verkehrsunternehmen, Busfahrer/-innen und Fahrgäste über eine Sperrung im Bereich Kirchplatz nicht informiert wurde und teilweise Busse schon rückwärts zurücksetzen mussten, stellt sich die Frage, ob der Stadt Schramberg der Verlauf der Linie 7475 (Stadtverkehr Schramberg) nicht bekannt ist? Oder weshalb wird sonst über Sperrungen in diesem Bereich und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Linienverkehr nicht informiert?

Benjamin Marz, Schramberg

Stadt: Verkehrsunternehmen waren unterrichtet

Wir haben bei der Stadtverwaltung nachgehakt: Der Sprecher der Stadtverwaltung Hannes Herrmann versichert, dass im Rahmen der verkehrsrechtlichen Anordnung die Stadt – hier das Ordnungsamt – immer auch die Verkehrsunternehmen über solche Sperrungen informiere. Die SBG müsste also Bescheid gewusst haben und ihre Fahrer und Kunden entsprechend informiert haben können.

Es sei richtig, dass die Stadt keine Umleitung ausgeschildert habe. Allerdings habe man ein „Sackgassenschild“ aufgestellt, um die Autofahrer auf die fehlende Durchfahrtsmöglichkeit am Kirchplatz hinzuweisen.

Die gute Nachricht zum Schluss: „Ab morgen (Donnerstag) ist der Abschnitt an der Kreuzung wieder frei“, so Herrmann.