Die Hale in Bühlingen. Foto: rwbilder.de

In der Sport­hal­le in Rott­weils Orts­teil Büh­lin­gen wer­kelt seit Herbst eine neue Hei­zungs­an­la­ge. Was eigent­lich gut klingt, ist sehr zum Miss­fal­len manch eines Bür­gers, dort. Denn die neue Hei­zung ist offen­bar noch nicht sau­ber ein­ge­stellt.

Eine Fas­nets­ver­an­stal­tung, ein Blas­mu­sik­kon­zert und vie­le Sport­ver­an­stal­tun­gen haben schon seit Ein­bau der neu­en Hei­zung statt­ge­fun­den. Und nie hat bis­lang offen­bar die Tem­pe­ra­tur gepasst. So jeden­falls eine Ein­las­sung des Rott­wei­ler Stadt­rats der Grü­nen, Hubert Nowack, in der Gemein­de­rats­sit­zung am Mitt­woch. Er beruft sich auf Büh­lin­ger Bür­ger, hat am Diens­tag­abend aber offen­bar per­sön­lich dort gebib­bert.

Dem zustän­di­gen städ­ti­schen Mit­ar­bei­ter ist das Pro­blem gut bekannt. Der Chef der Stadt­bau, Peter Hau­ser, erklär­te die neue Anla­ge ger­ne: Sie sei CO2-gesteu­ert, reagie­re also auf die sich ver­än­dern­de Raum­luft und pas­se die Heiz­leis­tung und die Lüf­tung ent­spre­chend an. Das sei bes­ser als frü­her, weil die alte Anla­ge nur drei Zustän­de gekannt habe: Aus, und die Leis­tungs­stu­fen I und II.

Die Anla­ge aber sei noch nicht abschlie­ßend ein­ge­stellt, so Hau­ser wei­ter. Ein Pro­zess, der laut dem Her­stel­ler wenigs­tens ein paar Mona­te, mög­li­cher­wei­se eine kom­plet­te Heiz­pe­ri­ode hin­durch dau­ern kön­ne.

Des­halb bat Hau­ser am Mitt­woch um Geduld. Die Ver­wal­tung und die Her­stel­ler­fir­ma sei­en dabei, die ent­spre­chen­den Ein­stel­lun­gen nach und nach vor­zu­neh­men.

Des­halb wer­den offen­bar wei­ter­hin Kon­zert­be­su­cher und ‑musi­ker frie­ren, wäh­rend wie­der­um Sport­ler schwit­zen, denen die Hal­le viel zu warm vor­kommt. Denn eine Ein­stel­lung für alle, so Hau­ser, die gebe es eben auch nicht.