Die Hermle AG an ihrem Zimmerner Standort. Foto: Detlef Berndt

Die Maschi­nen­fa­brik Ber­hold Herm­le AG hält an ihrer Inves­ti­ti­ons­pla­nung in Zim­mern fest. Das habe der Auf­sichts­rat des Unter­neh­mens am Mitt­woch ent­schie­den, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung der Fir­ma. Dies sei eine Reak­ti­on auf den Beschluss des Gemein­de­rats Zim­mern, die Gewer­be­steu­er für den Herm­le-Zweit­stand­ort INKOM nicht zu erhö­hen.

Hin­ter­grund ist ein Hin­weis des Gos­hei­mer Unter­neh­mens, im Fal­le einer Erhö­hung der Gewer­be­steu­er künf­ti­ge Inves­ti­tio­nen in Zim­mern über­den­ken zu wol­len. Nach­dem der Gemein­de­rat stei­gen­de Steu­ern nun klar abge­lehnt habe, blei­be Zim­mern für das Unter­neh­men wei­ter attrak­tiv, teilt Herm­le wei­ter mit.

Am Mon­tag hat­te der Maschi­nen­bau­er Herm­le ver­mel­det, die Gewer­be­steu­er­dis­kus­si­on um das INKOM beein­flus­se sei­ne Stand­ort­ent­wick­lung in Zim­mern. Die Steu­er­erhö­hung war von der  Stadt Rott­weil gewünscht wor­den, die das INKOM gemein­sam mit Zim­mern betreibt. Zugleich hat­te die Stadt ange­bo­ten, auch mehr von den lau­fen­den Kos­ten zu über­neh­men.