Die Hütte von GHV und Stadtmarketing - hier gibt es nicht nur Souvenirs von Rottweiler Geschäften und Stadt, sondern auch Informationen über Rottweil. Fotos: wdede

Es tut sich was am Fuße von Rott­weils neu­es­ter Attrak­ti­on: Ein mobi­ler Kiosk („Food Truck“) bie­tet Essen und Geträn­ke an, und in einer klei­nen schmu­cken Ver­kaufs­hüt­te gibt es bei Maria Bausch Sou­ve­nirs aus Rott­wei­ler Geschäf­ten und Infos über die Stadt.

Ein Imbiss­wa­gen ist am Fuß des Test­turms auf­ge­stellt. Jede Woche steht hier ein ande­rer Food-Truck.

Dass hier ein Ver­sor­ger gefehlt hat, war klar. Und noch öfter feh­len wird, wenn dem­nächst der Turm an sechs Tagen in der Woche fürs Publi­kum zugäng­lich sein wird. Und so kamen GHV mit Det­lev Mai­er und Stadt­mar­ke­ting mit André Lom­sky auf die Idee, auf die­se Wei­se für das leib­li­che Wohl der Besu­cher zu sor­gen. So wur­de eine Flä­che auf dem Grund­stück von Alfred Mül­ler her­ge­rich­tet – die soll, so ver­sprach Lom­sky, noch grü­ner wer­den und einen Son­nen­schutz bekom­men.

Dabei muss aber die Zufahrt zum Platz frei blei­ben, denn der Ver­kaufs­stand soll nicht, wie die von Hak Design gestal­te­te städ­ti­sche Hüt­te, fest am Platz blei­ben. Viel­mehr sol­len sich dort ver­schie­de­ne Food Trucks ablö­sen. Dami­an Domin, der auch das Food Truck Fes­ti­val in Rott­weil orga­ni­siert, hat das in die Hand genom­men: Schon in der vori­gen Woche war ein ame­ri­ka­ni­scher Schul­bus dort oben, es gab Bur­ger und Steaks. In die­ser Woche ist es der silb­ri­ge Wagen von „Wild­west Foodtruck Cate­ring“ – bei dem aller­dings nicht Win­ne­tou oder Buf­fa­lo Bill bedient. Und dem­nächst soll ein Zwölf-Meter-Smo­ker dort ste­hen. „Es kann auch sein, dass mal zwei Trucks dort ste­hen“, sag­te Domin.

Bis zum Ende der Herbst­fe­ri­en soll das Ange­bot auf­recht erhal­ten wer­den, sag­te Lom­sky. Dass der Turm auch Besu­cher in die Innen­stadt zieht, davon ist er über­zeugt: „Schau­en Sie sich den Bus­park­platz an – der ist voll!“, sag­te er heu­te beim Pres­se­ter­min einem Zweif­ler. „Da sind immer Grup­pen in der Stadt; die Leu­te sind unter­wegs“, bestä­tig­te auch Geschäfts-Inha­ber Magnus Hug­ger.

Irgend­wann soll dort oben ein Besu­cher­zen­trum ent­ste­hen, deu­te­te Eigen­tü­mer Alfred Mül­ler an. Aber solan­ge die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen dafür noch nicht geschaf­fen sind, sei es zu früh für kon­kre­te Plä­ne.

Falsch­par­ken auf dem Ber­ner Feld kann teu­er wer­den – die­ses Schild erin­nert dar­an.