Poten­zi­al des Auf­bruchs”, lau­tet der Titel der 8,20 Meter hohen Glas­skulp­tur des Rott­wei­ler Künst­lers Tobi­as Kam­me­rer, die heu­te auf der Wie­se beim Krei­sel an der Schram­ber­ger Stra­ße auf­ge­stellt wor­den ist. Schwe­res Gerät war gefragt und zudem jede Men­ge Fin­ger­spit­zen­ge­fühl von den Mit­ar­bei­tern der Glas­werk­stät­te Peters aus Pader­born. Meh­re­re Stun­den lang waren die Mon­teu­re beschäf­tigt. Das berich­tet die Stadt­ver­wal­tung.

Ges­tern wur­de am Kreis­ver­kehr Ecke Schram­ber­ger-, Marx­stra­ße die Glas­skulp­tur des Rott­wei­ler Künst­lers Tobi­as Kam­me­rer auf­ge­stellt.  Foto: pm

Ich freue mich sehr, dass Tobi­as Kam­me­rer ab sofort mit einer gro­ßen und von wei­tem sicht­ba­ren Glas­skulp­tur, die er als Leih­ga­be zur Ver­fü­gung stellt, nun bei der „Kunst in der Stadt“ ver­tre­ten sein wird“, berich­tet Rott­weils Kul­tur­amts­lei­ter Mar­co Schaf­fert. Als der Kreis­ver­kehr neu ange­legt wor­den war, habe es zunächst Über­le­gun­gen gege­ben, die Mit­te des Krei­sels mit einer Skulp­tur Kam­me­rers zu ver­se­hen

. Sicher­heits­grün­de, ins­be­son­de­re auf­grund der stark abfal­len­den Hau­se­ner Stra­ße, hat­ten dage­gen­ge­spro­chen. „Ich bin froh, dass wir gemein­sam einen geeig­ne­ten und sehr schö­nen Platz an der Sei­te des Kreis­ver­kehrs gefun­den haben“, so Schaf­fert.

Bei der Grö­ße der Skulp­tur ist Kam­me­rer an die Gren­zen des Mach­ba­ren gegan­gen. Die von trans­lu­zent bis opa­ken Glä­ser sind aus Mono­g­las gefer­tigt, von Hand bemalt und schließ­lich in der Indus­trie gehär­tet wor­den. Kräf­ti­ge und dyna­mi­sche Farb­schwün­ge in Blau, Rot und Gelb zie­ren die gebo­ge­nen Schei­ben.

(Fotos: Det­lef Berndt)

Kam­me­rer freut sich auch auf die Nacht­wir­kung der Skulp­tur. Zwei Spots strah­len das Kunst­werk an.

Die Glas­hö­he liegt bei 6,30 Metern und die Gesamt­hö­he mit den Metall­stä­ben, die die Skulp­tur zusam­men­hal­ten, beträgt 8,20 Meter.