Den siebenseitigen Verkehrsbericht legt die städtische Straßenverkehrsbehörde am Mittwoch dem UBV-Ausschuss des Rottweiler Gemeinderats vor. Aus dem Bericht von Sachbearbeiterin Corina Daute geht hervor, dass auf Rottweiler Gemarkung im Berichtsjahr 2024 wie im Jahr zuvor kein Todesopfer zu beklagen war.
Insgesamt vermeldet das Amt im Stadtgebiet (ohne Autobahn) 334 Unfälle im Straßenverkehr. Die Zahl der Verletzten hielt sich dabei im Rahmen – so schlimm das für jeden einzelnen ist. 54 Personen wurden leicht, elf schwer verletzt – im Vorjahr waren es elf Schwer- und 81 Leichtverletzte gewesen. Bei 27 Unfällen waren Radler beteiligt, deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Fünf Radfahrer wurden schwer und 15 leicht verletzt. Vier der unfallbeteiligten Radler hatten Alkohol getrunken, geht aus dem Bericht hervor, acht seien mit „einer nicht angepassten Geschwindigkeit“ gefahren. Zehn Mal waren Fußgänger beteiligt, bei einem davon wurde eine Person schwer verletzt, sieben leicht. Gerade einen Schulwegsunfall im Straßenverkehr hat es laut Behörde gegeben mit einem leicht verletzten Mofafahrer.
Im Stadtgebiet ist nur ein Unfallschwerpunkt geblieben: Der Bereich der Einmündung in die B 14 bei Neufra. Die andern beiden Unfallschwerpunkte sind entschärft: Beim Seehof (B17) ist jetzt eine Stoppstelle eingerichtet. Und an der Kreuzung der Lorenz-Bock- mit der Körnerstraße ist jetzt die Fahrradstraße, da bewegen sich deutlich weniger Fahrzeuge als zuvor.
Verkehrsüberwachung
Ein wichtiges Kapitel im Verkehrsbericht ist die Geschwindigkeits-Überwachung, ob stationär oder mit dem „Enforcement Trailer“, wie der Blitzer-Anhänger offiziell heißt. Da sprudelt das Geld: „Im Jahr 2024 konnten wir ca. 300.000 Euro einnehmen“, heißt es in der Vorlage. An der Bundesstraße 462 beim Hochwald stand der Blitzer mehrmals. Und obwohl dort nicht mal ein Prozent der gemessenen 370.000 Fahrzeuge zu schnell waren, kamen hier Buß- und Verwarnungsgelder von über 100.000 Euro zusammen, plus 15 Fahrverbote.
Die festen Blitzer stehen in Neukirch ab der B 27 und in Hausen. Vor allem an der B 27 in beiden Richtungen wurden etliche Verstöße festgestellt. In Hausen ist die Beanstandungsquote sehr niedrig, im Zehntel-Promille-Bereich. In Neukirch hingegen, wo im Rahmen der Lärmkartierung Tempo 30 auf der Bundesstraße gilt, sind es prozentual deutlich mehr Temposünder. Hier gab es auch ein paar Fahrverbote.
Vorgestellt wird der Bericht im UBV-Ausschuss des Gemeinderats. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 17 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses,
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