Zwischen Rottweil und Neufra hat sich am Samstag Nachmittag gegen 14 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der Zusammenprall mit einem entgegen kommenden Mercedes kostete einen Motorradfahrer das Leben.

Dad mMotorrad schlitterte nach dem Zusammenstoß noch viele Meter über die Straße. Eine Polizeibeamtin filmt die Strecke ab.

Update – die Polizei berichtet wie folgt: Am Samstag gegen 13.56 Uhr ereignete sich auf der Neufraer Straße (alte B14) bei Rottweil ein tragischer Verkehrsunfall, bei welchem ein 31-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der 31-jährige Mann hatte sich ein Motorrad der Marke Triumph ausgeliehen und befuhr damit die Neufraer Straße von Rottweil in Fahrtrichtung Neufra.

Kurz nach dem Umspannwerk setzte er zum Überholen eines vor ihm fahrenden Pkws an und bemerkte dabei einen entgegenkommenden Mercedes mutmaßlich zu spät. Der Mann leitete noch eine Vollbremsung ein, verlor aber die Kontrolle über das Motorrad und kollidierte mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden Wagen. Dabei zog sich der 31-jährige Mann schwere Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 35-jährige Fahrer des Mercedes Benz wurde lediglich leicht verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt. Am Motorrad und am Pkw entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Die Neufraer Straße war im Bereich der Unfallstelle bis etwa 17 Uhr gesperrt.

Unser ursprünglicher Bericht: Der Unfall ereignete sich auf nahezu gerader Strecke zwischen Rottweil und Neufra. Ein in Richtung Neufra fahrernder Biker prallte frontal in einen entgegen kommenden Mercedes. Die Wucht des Aufpralls war so hoch, dass der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle verstarb.

Der Mercedes wurde beschädigt. Sein Fahrer kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Beamten mussten zudem die vielen Wege zur Unfallstelle absperren. Dazu riefen sie die Feuerwehr zu Hilfe. Diese rückte unter dem Kommando von Stadtbrandmeister Frank Müller mit vier Fahrzeugen an.

Die Aufgaben: den Leichnam des Verunfallten gegen Gaffer abzuschirmen und der Polizei die Sperrung der Zufahrten abzunehmen. Besonders ausgerüstet ist die Werkfeuerwehr des Rottweiler Rottenmünsters, die einen Sichtschutz zur Verfügung stellte. Deren Kommandant Karsten Aberle riegelte zudem einen der asphaltiertern Wege zur Einsatzstelle ab.

Die Kreisstraße wurde vorübergehend voll gesperrt.

 

 

 

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