St. Mariakirche in Schramberg. Im Vordergrund das Schild "Spielstraße". Archiv-Foto: him

Schram­berg (wit) – Der Burg­weg in Schram­berg ist eine Spiel­stra­ße. Dies von der Brü­cke, die von der Haupt­stra­ße Rich­tung St. Maria-Kir­che führt und wei­ter an der Musik­schu­le vor­bei bis zur Rochus-Merz-Stra­ße. Wenn sich alle an die Spiel­re­geln hal­ten, sind Auto­fah­rer, Fahr­rad­fah­rer und Fuß­gän­ger in die­sem Bereich gleich­be­rech­tigt auf einer gemein­sa­men Flä­che unter­wegs. Als Höchst­ge­schwin­dig­keit gilt die Schritt­ge­schwin­dig­keit. Wäh­rend sich die meis­ten Auto­fah­rer an die Vor­ga­ben hal­ten, scheint dies eine Min­der­heit nicht zu inter­es­sie­ren.

So ist es erst am Sonn­tag­nach­mit­tag am Burg­weg zu einer brenz­li­gen Situa­ti­on gekom­men. Erwach­se­ne hat­ten es gera­de noch geschafft, ein Kind zurück­zu­hal­ten, das ansons­ten ange­fah­ren wor­den wäre, wie Joa­chim Fink von einem Anruf weiß, der ihn erreicht hat. Fink kri­ti­siert, dass das an der Brü­cke bei der St. Maria-Kir­che ste­hen­de Schild nicht zu sehen ist und auch Autos mit spe­zi­el­len Sys­te­men das Schild nicht regis­trie­ren. Wenn es ein finan­zi­el­les Pro­blem ist, bie­tet Fink an, ein ent­spre­chen­des Schild zu bezah­len und auf sei­ne Kos­ten mon­tie­ren zu las­sen.

Cor­ne­lia Pen­ning, die die Abtei­lung für öffent­li­che Ord­nung bei der Stadt Schram­berg lei­tet, hat von dem Vor­fall durch eine E‑Mail von Joa­chim Fink erfah­ren. Aus ihrer Sicht sind die Schil­der gut erkenn­bar. „Wir haben hier kein ande­res Instru­men­ta­ri­um.“ Allen­falls Pik­to­gram­me, also Stra­ßen­schil­der, die auf die Fahr­bahn auf­ge­malt wer­den, kann sie sich als Ergän­zung vor­stel­len. Dies soll nun auch geprüft wer­den. Ob damit aller­dings das Pro­blem gelöst wird, dass man­che ein­fach zu schnell unter­wegs sind, bezwei­felt sie.