Gemeindeverbindungsstraße beim Lambrechtshof: Asphalt kommt

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Nach jahrelangem Kampf geht nun der Wunsch eines Schramberger Gemeinderats doch noch in Erfüllung. Der Feldweg vom Beschenhof zum Lambrechtshof wird diese Woche wohl noch asphaltiert.

Im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) erläuterte Tiefbau-Abteilungsleiter Konrad Ginter, die Stadt stufe den etwa 400 Meter langen Weg als Gemeindeverbindungstraße ein. Als solche solle sie “in einer asphaltierten Bauweise hergestellt und unterhalten werden“, wie es im Beschlussvorschlag heißt. Alle anderen Gemeindeverbindungsstraßen auf Schramberger Gemarkung seien asphaltiert.

Vor fast vier Jahren hatte der Ausschuss das Ansinnen des einzigen Anliegers an dem Weg noch abgelehnt. Die Kosten für den Unterhalt des Weges im Vergleich zum Asphaltieren schienen deutlich günstiger. Würde die Strecke asphaltiert, müsste auch im Winter der Schnee geräumt werden, was den Winterdienst verteure. Außerdem befürchteten die Ausschussmitglieder, der Weg könnte verstärkt als Abkürzung von der B 462 zur Mariazeller Straße missbraucht werden, obwohl eigentlich nur „für Anlieger frei“.

Die rot markierte Strecke vom Beschenhof (links) bis zum Lambrechtshof (rechts) wird nun gerichtet. Archiv-Foto: him

Weg war schon immer Gemeindeverbindungsstraße, sagt die Stadt

Damals sei der Umstand außer Acht gelassen worden, dass es sich bei dem Weg um eine Gemeindeverbindungsstraße handle, heißt es nun in der Vorlage.

Ein weiterer Grund, weshalb die Verwaltung die Asphaltierung vorgeschlagen hat, ist der neue Radweg von Sulgen nach Mariazell: Der ehrenamtliche Radbeauftragte Gunnar Link begrüßt die asphaltierte Verbindung, weil sie zwei Bereiche mit Wohnbebauung verbinde.

Der Verbindungsweg wäre „eine steigungsfreie, familienfreundliche Abkürzung“, so Link. Wer von der Heuwies Richtung Schönbronn radeln wolle, fände so die „ideale Verbindung“, schreibt Ginter in der Vorlage.

Bei den Kosten habe die Firma Knäble, die in diesem Jahr das Schramberger Straßennetz unterhält, ein sehr günstiges Angebot mit 96.000 Euro unterbreitet. Die Kostenschätzung hatte noch bei 150.000 Euro gelegen. Außerdem kann die Stadt die entsprechenden Flächen für den Ausbau kaufen.

Emil Rode (Freie Liste) fand gut, dass das Projekt noch dieses Jahr umgesetzt wird. So sahen es auch die anderen Ausschussmitglieder und votierten einstimmig für den Ausbau.

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