JUKS: Übergang hervorragend gemeistert

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Eine sehr positive Bilanz zogen der Vorsitzen des  Vereins für kommunale Jugendarbeit Thomas Herzog und Marcel Dreyer, der Leiter von JUKS³ für das Jahr 2017. Bei den turnusmäßigen Vorstandwahlen gab es einige Veränderungen.

Herzog berichtete von den Schwerpunkten der Vorstandarbeit: den Ferienprogrammen und Mini-Schramberg. Auf das JUKS-Team seien neue Aufgaben im Bereich der Migration und Integration zu gekommen, das es „hervorragend gemeistert“ hätte.  Das JUKS sei mittlerweile unumstritten und auch im Gemeinderat „mehr als wertgeschätzt“.

Marcel Dreyer  gab in seinem Jahresrückblick auch eine Übersicht über Aktionen, die vor seinem Amtsantritt im Sommer 2017 lagen. Es sei „ein turbulentes Jahr“ gewesen: neues Leitungsteam und neue Aufgaben. Außerdem mit Mini-Schramberg eine Großprojekt. Seit Oktober unterstütze Simone Hangst ihn als Stellvertreterin.

Marcel Dreyer bei seinem Rückblick.

Dreyer erwähnte unter anderem die Teenie-Fasnet, die elf Einsätze des Spielmobils, die inklusiven Ferienprogramme in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe, den Zukunftsmarkt,  die Kinderbeteiligung bei der Straßenplanung, die Klimabotschafter und natürlich Mini-Schramberg. Gerade wenn Kinder schon beteiligt würden, wirke das bei ihnen besonders nachhaltig auf ihr späteres gesellschaftliches Engagement.

Jugendtreffs  unterschiedlich beliebt

Unterschiedlich erfolgreich seien die Jugendtreffs im Tal und auf dem Sulgen. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung  an der Graf-von-Bissingen-Straße kämen freitags  um die 40, manchmal auch 60 Jugendliche zusammen, so Dreyer. Die Jugendlichen hätten die Räume selbst gestaltet. Ganz anders im Exit auf dem Sulgen. Da sei trotz viel Werbung die Nachfrage gering, weshalb das JUKS das Angebot dort zurückgefahren habe.

Bei den Finanzen habe das JUKS  2017 ein kleines Plus erwirtschaftet – und das trotz Mini-Schramberg, leitete Dreyer gleich zum Kassenbericht von Berthold Kammerer weiter. Der bestätigte, dass bei gut 64.000 Euro Ausgaben und knapp  67.000 Euro Einnahmen ein Plus von etwa 2500 Euro in der Kasse blieb. Da das Rechnungsprüfungsamt die Kasse geprüft und tadellos fand, konnte Wolfgang Flaig auch gleich die Entlastung von Vorstandund Kassierer beantragen. Die Mitglieder erteilten sie einstimmig.

Nagel neue zweite Vorsitzende

Bei den Vorstandwahlen gab es einige Veränderungen. Dorothee Nagel löst Michael Kasper ab, der als Beauftragter für das Ehrenamt aber im Vorstand bleibt. Karin Eichenlaub verzichtete auf eine Wiederwahl als Schriftführerin und wird von Martina Schwarz ersetzt. Ebenfalls jeweils einstimmig bestätigten die Mitglieder Thomas Herzog als ersten Vorsitzenden. Nese Peynirci bleibt Beauftragte für die Kinder- und Jugendarbeit, Carmela Architravo Beauftragte für Integration. Beisitzer bleiben Robin Moosmann, Ute Maurer, Lene Förstner und Timo Riegraf.

In seinem Ausblick auf dieses und das kommende Jahr kündigte Dreyer an, dass das JUKS³ in allen Ferien Betreuungsangebote machen werde. „Die Eltern haben in den Ferien einen hohen Bedarf.“ Bei den Angeboten habe man aber immer einen pädagogischen Anspruch. Das JUKS habe das Begegnungscafé der evangelischen Kirche für Geflüchtete übernommen.

Die für dieses Frühjahr geplante Gründung des Familiennetzwerkes habe das JUKS auf das nächste Jahr verschoben. „Da ist noch vieles zu klären“, so Dreyer, der dazu einen runden Tisch im Herbst ankündigt. Ebenfalls im Herbst wird es wieder die Veranstaltungsreihe „Little Glocal City“ mit dem Markt der Kulturen geben. 2019 soll es auf dem Sulgen ein Großspielprojekt geben. „Wald, Wasser Wiese“, das schon 2006 einmal Ökologie und Naturkunde  kindgerecht vermittelt habe: „Bildung mit Kopf, Herz und Hand.“

Abriss Haus an der Schlossstraße?

Im Vorfeld der Gemeinderats- und Oberbürgermeisterwahl will das JUKS Jugendliche ansprechen. Stichwort: Wahl mit 16. Bei den Anmeldungen für die Ferienprogramme hofft das JUKS schon bald die Online-Anmeldung möglich machen zu können. „Wenn es geht schon für diese Sommerferien“, so Dreyer. Nur zum  bezahlen müssten die Eltern noch vorbei kommen. Denn sie müsste auch noch Formulare unterschreiben.

Mit einem Ausblick auf eine mögliche Nachnutzung der Realschule als „Haus mitten drin“ endete die Versammlung. Dreyers Ankündigung: „Dann wird das JUKS-Gebäude an der Schlossstraße abgerissen“, quittierten die älteren Mitglieder mit einem milden Lächeln. „Das heißt schon seit bald vierzig Jahren….“, meinte ein Grauschopf.

Kaum war das Gruppenbild im Kasten, machte sich der Vorstand auf Sitzungsterminsuche. Fotos: him

 

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