Mehr Busse im Schramberger Stadtverkehr – ab 2026

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Schramberg – Die Busverkehre für das „Linienbündel Neckar – Kinzig“ werden neu vergeben. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten, um zusätzliche Busverbindungen im Stadtverkehr besonders am Wochenende auszubauen. Der Verwaltungsausschuss hat dem einmütig zugestimmt.

In diesem Linienbündel sind die Buslinie 7478, der Regiobus von Schiltach nach Rottweil. enthalten aber auch die Linie 7879 Schramberg – Eschbronn – Dunningen, die Stadtverkehrslinie in Schiltach (7462) und eben der Schramberger Stadtverkehr (7475).

Der Landkreis hatte den Nahverkehrsberater Hartmut Jaißle von der Nahverkehrsberatung Südwest beauftragt,  die europaweite Ausschreibung vorzubereiten. Jaißle habe vorgeschlagen, „die Bedienzeiten des Stadtverkehrs insbesondere  am Wochenende und eventuell auch am Abend zu erweitern“, heißt es in einer Vorlage für den Ausschuss.

In seinem Entwurf sieht Jaißle zehn zusätzliche Fahrten am Wochenende vor. Dann hätte man einen Stundentakt von morgens kurz vor 7 Uhr bis abends etwa 19 Uhr. Außerdem sollten noch zwei Fahrten unter der Woche am frühen Morgen hinzu kommen.

Kosten heben sich auf

Die Kosten schätzt Jaißle auf etwa 36.000 Euro pro Jahr. Da im Rahmen des neuen Tarifverbunds die Stadt künftig nicht mehr für die Erweiterung der Stadtzone nach Waldmössingen und Tennenbronn bezahlen muss, spare die Stadt ab 2023 jährlich knapp 28.000 Euro ein, erläuterte Fachbereichsleiterin Susanne Gwosch. Das Konzept überzeugte die Ausschussmitglieder und sie stimmten der Beschlussempfehlung ohne Diskussion zu.

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Martin Himmelheber (him)
... begann in den späten 70er Jahren als freier Mitarbeiter unter anderem bei der „Schwäbischen Zeitung“ in Schramberg. Mehr über ihn hier.