Nach dem enttäuschenden elften Platz im Staffel-Wettbewerb in Östersund hatte sich das deutsche Biathlon Team für das Rennen in Hochfilzen/Österreich einiges vorgenommen. Erschwerend kam allerdings hinzu, dass Franziska Preuß und Selina Grotian, zwei Top-Athletinnen, krankheitsbedingt ausfielen.
Die wiedererstarkte Anna Weidel machte ihre Sache als Startläuferin sehr gut. Mit gewohnt schnellem Schießen, trotz dreier Nachlader, kam sie dieses Mal auch in der Loipe sehr gut zurecht. Sie wechselte auf Position drei liegend (+ 0:15 Minute) auf Julia Tannheimer.
Diese zeigte keine Nerven, war schnell unterwegs und sicherte trotz ebenfalls drei Nachlader den dreitten Platz ab (+ 0:36 Minute). Janina Hettich-Walz überzeugte beim Liegendschießen mit einer fehlerfreien Einlage. Sie war ebenfalls schnell in der Spur und konnte den dritten Platz trotz zweier Nachlader beim Stehendschießen verteidigen (+ 0:56 Minute). Im Fernsehinterview zeigte sie sich erleichtert über ihren gelungenen Staffeleinsatz, nachdem es am Vortag am Schießstand weniger gut funktioniert hatte.
Vanessa Voigt, dieses Mal als Schlussläuferin, war am Schießstand erneut eine „Bank“. Nach perfekten zehn Schuss gab sie sich läuferisch ebenfalls keine Blöße. So geriet der Podestplatz für das deutsche Biathlon-Team nicht mehr in Gefahr. Lediglich neun Sekunden fehlten am Ende zu Norwegen auf Platz zwei. Konkurrenzlos an diesem Tag war das Team aus Schweden. Dieses dominierte das gesamte Rennen und kam bis zum Schluss nie in Gefahr , den ersten Platz zu verlieren.
Mit dieser äußerst ausgeglichenen sehr guten Leistung trotz der krankheitsbedingten Ausfälle meldete sich das deutsche Damen-Team eindrucksvoll in der Weltspitze zurück.
Die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich-Walz will nun den Rückenwind aus dem Staffel-Podestplatz mit in die weiteren Einzelrennen nehme,n um sich mit guten Platzierungen möglichst bald das Olympia-Ticket zu sichern und um sich in der Weltcup-Gesamt-Wertung weiter zu verbessern.
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