Die erste der beiden jährlichen Jahrgangsranglisten des Tischtennisbezirkes fand am Wochenende in Wehingen statt. Die jeweiligen Erstplatzierten sind zur Teilnahme an der BaWü-Quali Ende März berechtigt.
Die von vielen ehemaligen Rottweilern, einschließlich der Jugendtrainer Robert Döttling und Markus Woehrstein, gespickte Jugend des TV Aldingen erreichte an jenem Tage wieder einmal in fast allen Konkurrenzen vordere Platzierungen. Tim Sieger hatte hierbei den wohl größten Erfolg zu verbuchen. Er erspielte sich mit seinem druckvollen Penholder-Angriffsspiel bei den Jungen15 vor den beiden Top-Favoriten verdient den ersten Rang. Er obsiegte gegen den Spaichinger Ulrich. Und er hatte gegen Elias Geiger, der seinerseits gegen Ulrich verlor, in zwei Sätzen nur knapp das Nachsehen. Die Zimmerner Samuel Jandaghi und Niklas Mozeiko sowie die aus Feckenhausen stammende Marie Flemming komplettierten auf den Plätzen 4 bis 6 folgend das souveräne Abschneiden in dieser Altersklasse.
Bei den Jungen13 ergatterte sich der ebenfalls in Aldingen mittrainierende Domenik Hauser hauchdünn den Tagessieg. Und das, obwohl er gegen Stefan Georgiu zwar in fünf umkämpften Sätzen verlor. Denn beide zusammen schlugen sich mit der punktgleich drittplatzierten und extrem sicher schupfenden Rosenfelderin Loreen Lanz jeweils gegenseitig im Entscheidungssatz. Bei den Jungen19 schafften es mit dem Villingendorfer Maxim Hartok und Bogdan Dutu ebenfalls zwei Vereinskameraden auf das Treppchen. Die Beiden mussten jedoch für ganz oben ihrem Landesliga-Konkurrenten Robin Oredic aus Deißlingen den Vortritt gewähren.
Bereits eine Woche zuvor hatte der für den Regional-Entscheid vorqualifizierte und somit hierfür freigestellte Edan Baleanu den TV Aldingen bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften in Plüderhausen vertreten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Feinjustierung insbesondere bei leeren Schupfbällen eingestellt zu bekommen, steigerte sich der Zehnjährige. Er fand seinen Schlagrhythmus und landete im Einzel schlussendlich auf dem 13. Platz. Dabei wäre durchaus etwas mehr im Rahmen des Möglichen gewesen. Im Doppelwettbewerb unterlagen er und sein Partner trotz starken Kampfes hauchdünn im Viertelfinale den späteren BaWü-Meistern.



