Schramberg. Unter Extrembedingungen bewältigten die weltbesten Kanalfahrer am Montag die Fahrt durch den Kirchenbach. Wer bei so viel Wasser im vollen Kanal „furztrocka“ ankam, der beherrscht seien Zuber oder hatte mehr Glück als die, die Batsch-nass im Bach gelandet sind. Vor 90 Jahren fand die erste Da-Bach-Na-Fahrt in Schramberg statt.
So viel Wasser wie selten schoss dieses Jahr die Schiltach hinunter, als sich die 40 plus Zuber pünktlich um 13 Uhr auf den Weg machten. Die 495 Meter im etwa achteinhalb Grad kalten Wasser bewältigte ein Gutteil der Zuberkapitäne und -kapitäninnen nicht furztrocka.
Viele Zuber schafften es auch nicht heil ins Ziel, sondern zerlegten sich bereits unterwegs. Sogar der Startfahrer Stefan Link kenterte noch vor dem Rossgumpen. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, zumal pünktlich zum Start die Sonne aus den Wolken hervorkam und es erst nach Schlussfahrerin Steffi Melvin zu regnen begann.
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Vor dem eigentlichen Ereignis findet der Zuberumzug statt. Da sind die Zuber alle noch heil. In diesem Jahr gab es auch eine Reihe historischer Zuber, um an die 90-jährige Geschichte der Da-Bach-na-Fahrt zu erinnern.



















































