Zur traditionellen Ordensverleihung hatte am Samstag nach der Schlüsselübergabe die Narrenzunft ins „Bruckbeck“ eingeladen.
Schramberg. Zunächst zeichnete Zunftmeister Tobias Dold all diejenigen mit einem Motto-Orden aus, die zehn, 25 oder gar 50-mal am Hanselsprung, als Saalspringer oder Da-Bach-na Fahrt teilgenommen hatten. Wobei: „50-mal Da-Bach na“- da habe mir nix!“

Es folgten Orden für die Helfer im Hintergrund, die verschiedenen Ausschüsse vom Zunftball, den Finanzen über den Hanselausschuss bis zu den Tribünenbauern und und und.

Viele Helfer hinter den Kulissen
Zunftmeister Dold wies auch auf die vielen Leute hin, die hinter den Kulissen dafür sorgen, dass die Fasnet funktioniert: Die Abzeichen-Montierer, die Hexenzünfte als Abzeichenverkäufer, die Helfer vom THW, Rotem Kreuz und Feuerwehr, die Polizei, den Bauhof, die Stadtverwaltung und die Stadtmusik, die Obernarren die Obernarrenfrauen, die Elfer und ihre Frauen.
Auch die Vertreter der kleineren Gruppen wie die Bürgervereinigung Burg Falkenstein bekamen einen Orden. Gemeinderäte, die Obernarren, die Elfer und ihre Frauen, die Presse…Niemand sollte das Bruckbeck ungeschmückt verlassen.

Für die Redaktion der „Hoorig Katz“ hatte Chefredakteur Stefan Link einen eigenen Motto-Orden, den „Fritz Krumbein Gedächtnis-Orden“, erfunden, den er seinen Mitredakteuren Fabian Riesterer, Carsten Kohlmann, Achim Ringwald, Petra Schmälter, Sven Kindler und Udo Neudeck umhängte. Anlass natürlich der Geburtstag der Narrenzeitung, die 150 Jahre alt geworden ist.

Einige Hausorden…
Eine Handvoll Hausorden, die zweithöchste Auszeichnung der Zunft konnte Dold verleihen: An Elfer Michael Wald und an Achim Ringwald, der jahrzehntelag den Kontakt ins Rathaus gehalten habe und der demnächst in den Ruhestand tritt.
Weitere Hausorden gingen an drei Hexenzünfte, die seit 20 Jahren die Narrenzunft unterstützen. Frank Kössling, Marcel Landsmann und Manuel Markwirth vertraten die Hexen. Andi und Steffi Hafner, Rolf Brändle und Dirk Rotthowe von den Da-Bach-Na-Fahrern durften sich ebenfalls über einen Hausorden freuen.



…und ein Zunftorden für Jürgen Bihlmaier
Die höchste Auszeichnung, der Zunftorden, ging dieses Jahr an Elfer Jürgen Bihlmaier. Der „Hausarchitekt“ der Zunft sei „bei jedem Einsatz dabei“, lobte Dold. Ebenfalls mit einem Zunftorden bedachte er Tobias Wernz, der acht Jahre Chef der Kanalfahrer war „und die Kerle bei Laune gehalten hat“.

Am Ende der ausgiebigen Ordensverleihung forderte Dold alle auf, bis zum Aschermittwoch eine fröhliche Fasnet zu feiern.
Anschließend lud die Zunft zum traditionellen Wurstsalatessen. So gestärkt zog die Narrenschar langsam ab, um sich auf die kommenden Tage vorzubereiten.



