Die Baustellen in der Stadt waren das Thema, das beim beim Aufsagen am Fasnetsmontag am kritischsten aufgespießt wurde. Hier wie bei anderen Themen bewiesen die Narren wieder jede Menge Humor und Kreativität.
Zum Beispiel zwei Schantle, die die Preisgestaltung in einer Rottweiler Gastwirtschaft auf die Schippe nahmen: Sie ließen aus zwei goldenen Äpfeln üppige Rechnungen heraussprießen.

Oder ein Schantle-Duo, das in gut choreografiertem Tandem-Aufsagen Technik-Pläne der Narrenzunft enthüllte: Von einer App, über die die Narrenkarte künftig verwaltet werden soll, bis zur KI-Optimierung des Sprung-Managements.

Als Ärgernis benannten nicht wenige die Regeln beim Parken. Hier war wiederholt von einem Abkassieren die Rede. Auch die damit verbundenen klammen Kassen waren Thema. Mehrere Narren zogen sogar mit der Sammelbüchse los, um der Stadt unter die Arme zu greifen. Mitleid und Spendenfreude hielten sich allerdings wohl in engen Grenzen.


Wiederholt anzutreffen war die Hängebrücke, die in allerlei Modellen aber meist nicht sehr vertrauenswürdig aussah. Närrisch kommentiert wurde zudem der OB: Ein Schantle stellte ihn als lächelnde Marionette dar, die an den Fäden der Narrenzunft hängt.




Bei den zahlreichen weiteren Themen war in den mit viel Liebe und sehr unterschiedlich gestalteten Narrenbüchern auch viel Privates zu entdecken: Fehltritte und lustige Anekdoten – seit der letzten Fasnet hatte sich wieder reichlich Stoff angesammelt, der nun genüsslich närrisch aufbereitet wurde.








